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Kapitel_kontroverse Wahrheiten

Pro und Contra

Ärztediskussion mit Pro und Contra:

Ist Vitamin D bei gezieltem Einsatz auch vorsorglich (präventiv) wirksam?

Sollen alle Ärzte Vitamin D rezeptieren, um ihre Patienten zu schützen?

1) Die Berufsordnung formuliert das gemeinsame Ziel der Ärzteschaft:

brainstorming/berufsordnung-aerzte-praevention brainstorming/berufsordnung-aerzte-praevention

Es gehört also zu den obersten Zielen der Ärzteschaft, sich auch um die natürlichen Lebensgrundlagen der Bevölkerung zu bemühen.

Der konkrete Anstoß zur Diskussion:

Eine Klinik schrieb bei der Entlassung ihres Patienten:


Unsere Laborwerte haben ergeben, dass ein erheblicher Vitamin-D-Mangel vorliegt. Wegen der Einbindung von Vitamin D in die Entstehung von

  • Herzinfarkt,
  • Coronarsklerose,
  • arterielle Hypertonie und
  • Hypertrophie des Herzmuskels

substituieren wir systematisch Vitamin D. Wir weisen darauf hin, dass der Vitamin-D-Spiegel nach 2 Monaten kontrolliert werden sollte. Wir haben dieses ganzheitliche Vorgehen gewählt, um dem Patienten zu nutzen.

Diese Therapie-Empfehlung der Klinik wurde zum Gegenstand der folgenden Diskussion.

Das ist die Definition des hier untersuchten Themas:

Es ist zum einen unstrittig, dass ein schwerer Vitamin-D-Mangel (unter 20 ng/ml) ausgeglichen werden muss. Dabei heißt es zu recht: Die schnellere Hilfe ist die bessere Hilfe. Das alles ist das Thema im Buch: "Gesund in sieben Tagen" von Dr. von Helden, erschienen 2011. Die Falldarstellungen in diesem Buch beziehen sich auf Kranke, die von den therapeutischen Dosis von Vitamin D selbst bei lang anhaltender Erkrankung eine schlagartige Besserung erlebten.

Davon ist zum anderen abzutrennen der vorbeugende, "rechtzeitige" Einsatz von Vitamin D, die präventive Gabe. Hierbei ist  die Korrektur des schlechten Vitamin-D-Spiegels bei bereits eingetretener Erkrankung. Anders gesagt: Sollen die bereits von Krankheit gezeichneten Patienten einer REHA-Klinik oder in einem Sanatorium ebenfalls Vitamin D bekommen? Wird mit Vitamin D die intakte oder die angeschlagene Gesundheit stabilisiert. Kann durch einen hohen Spiegel von Vitamin D einem erneuten Rückfall vorgebeugt werden? Ist Vitamin D geeignet zur  Primärprävention und Sekundärprävention?

2) Contra Vitamin-D-Therapie: "Dr. No"

"Ich bin gegen die Vitamin-D-Gabe bei solchen Patienten, weil es zwar Korrelationen, aber keine Interventionsstudien gibt. Der Nutzen, den man bei guten Vitamin-d-Spiegeln sieht könnte auch zufällig verursacht sein. Beispielsweise weist ein guter Vitamin -D-Spiegel auf einen hohen Urlaubs und Freizeitanteil hin. Das allein kann die verbesserte Position der Vitamin-D-Gruppe begründen.

Obwohl PubMed-Datenbank-Recherchen tatsächlich Studien zeigen, die eine Korrelation von niedrigem Vitamin D mit erhöhtem Risiko für zahlreicher Krankheiten belegen, ist mir das zu wenig. Korrelation ist nicht identisch mit Kausalität. Wo wurde gezeigt, dass eine gezielte therapeutische Gabe von Vitamin D tatsächlich das kardiovaskuläre Risiko senkt?

Wir wissen es nicht und Vermutungen allein begründen keine Therapie. Wenn Krankheiten gleichtzeitig mit Laborveränderungen vorkommen, dann sollte man keine voreiligen Folgerungen daraus ziehen.

Auch wenn es sehr schade ist, dass bei fehlendem kommerziellen Interesse trotz klarer Hinweise die klärende Forschung ausbleibt, bleibt der "Nutzen des Vitamin D" gegen Herzinfarkt, Krebs und Adynamie nur eine unbestätigte Hypothese.

Aus einer Beobachtung jetzt schon ein zu Gesetz machen - das wäre voreilig. "

3) Pro Vitamin-D-Therapie: Dr. von Helden

"Ich bin nach jahrelanger Prüfung von der Kausalität des Nutzens überzeugt, weil der Wirkmechnaismus bie hinunter in die genetische Steuerung unser Zellen wissenschaftlich entschlüsselt ist.

1)

Es stimmt, dass es noch keine doppelblinden Vitamin D-Therapie-Studien -( "RCT"= randomized controlled Trials) gibt, die unter Vitamin D die Rate von Herzinfarkten vermindern. Daher ist es legitim zu sagen: "es könnte alles nur Korrelation statt Kausalität sein". Doch können, wollen, sollen wir darauf warten?

2)
Würde eine Ethik-Kommission unter ethischen Aspekten die hier angemahnte Studie genehmigen, die nach dem Lotterie-Prinzip 50 % der Patienten in einem erwiesenen Sonnenlicht- Mangelzustand beläßt? Wie sollte man eine Studie, die Menschen in einem Vitaminmangel beläßt ethisch rechtfertigen? Und selbst wenn es eine Genehmigung gäbe, wer käme als Sponsor dieser Studie in Frage? Bei einem positivem Ergebnis zu Gunsten von Vitamin D würde doch nach Kosten für diese Studie von einigen Millionen Euros letztlich ein patentfreies Naturprodukt im Wert von wenigen Cent aufgewertet. Selbst der Staat muss sich vor dem Rückgang seiner Einnahmen fürchten, wenn alle Rentner deutlich älter werden und die Pharmaindustrie weniger Umsatz macht.
 
3)
Ich denke dass die Definition "Vitamin" von vorne herein die Indikation für den Ausgleich eines Mangels enthält. Würden Sie mit einem Auto auf die Reise fahren wollen bei dem entgegen der "Vitamin-Vorschrift" Bremsflüssigkeit, Reifendruck und Tankfüllung unter 20 % liegen? Wenn Sie bei der Bremsflüssigkeit keinen Mangel dulden würden, wieso in aller Welt sollte man als Arzt seine Patienten  (und sich selbst) dauerhaft im Defizit lassen? Benötigt man erst eine doppelblinde Studie, die nachweist, dass Autos  ohne Bremsflüssigkeit und ohne ausreichenden Reifendruck öfter in Unfälle verwickelt werden? Wie lange sollte man solche "Testfahrzeuge" herumfahren lassen? Stattdessen behaupte ich, dass man bei Vitaminen die Vorschrift zur Normalisierung bereits im Studium erhalten hat.
 
4)
Dr. No, würden Sie mit der gleichen Argumentation gegen den Ausgleich eines Mangels auch an andere Steroidhormone bewerten?
Beispiele:
  1. bei Morbus Addison kein Cortison geben
  2. nach Ovarektomie (Entfernung der Eierstöcke) keine Östrogen/ Gestagen geben
  3. nach Orchiektomie (Entfernung der Hoden) kein Testosteron geben
Sind das nicht alles grobe Verstöße gegen die ärztliche Kunst? Dürfen wir beim steroidalen Vitamin-D-System anders handeln, weil doch ein jeder angeblich nur an die "frische Luft" gehen muss? Das Projekt VitaminDelta hingegen fordert an dieser Stelle ein wissenschaftliches Vorgehen mit den hormonellen Spiegeln:
  • messen
  • rechnen
  • überwachen 

statt: bagatellisieren, pauschalieren ("800 E für alle") und wegsehen.

5)
Meine tägliche Erfahrung ist, dass es in Herbst und Winter in jeder Sprechstunde Menschen gibt, die in einem völligen Mangel von Vitamin D stecken, den sie ohne die von mir dargelegte Hilfe niemals überwinden können. Wesentliches Hindernis bei der Beseitigung des Mangels auf natürlichem Wege ist die verbreitete "Sonnenallergie". Bei einem totalen Vitamin-D-Mangel ist nämlich die "Sonnenallergie" eine typische Begleiterscheinung des. Hier fehlt das Vitamin D in der Haut,um die Immunzellen vor einer Überreaktion mit Juckreiz zu bewahren. Diese Menschen sind hilflos in einer Fallgrube (siehe: Hannelore Kohl). Den Nutzen von Vitamin D gegen Sonnenallergie wurde in der Anwendung immer wieder bestätigt.
 

6)

Ein Phänomen, das allgegenwärtig ist wie etwa die Gravitation kann erfordert eine Abstraktionsleistung, um verstanden zu werden. Ich finde, dass es durchaus vom hohen Niveau unserer akademischen Diskussion zeugt, dass wir auch den jeweiligen Horizont der Erkenntnisgewinnung bedenken. Wir befassen uns mit unserem eigenen kritischen Bewusstsein und da wird es tatsächlich spannend:

Unsere inhaltliche Kernfrage sehe ich so:
Kann ein verantwortlich denkender Arzt an 1000-fachen Einzelfällen mit therapeutischen Nutzen vorbeigehen, weil es keine doppelblind randomisierte und kontrollierte Studie gibt?
  • Dr. No: Wir müssen auf Vitamin D verzichten, weil die "Studie" fehlt!
  • Dr. von Helden: Die tausendfachen erlebten Fälle einer Besserung sprechen eindeutig für eine Vitamin-d-Therapie, auch wenn es die Doppelblind-Studie noch nicht gibt.
Hausärztliches Handeln ist stets ein Problemlösen in komplexen Systemen. Dies vollzieht sich nach Dörner durch kleine Schritte in Verbindung mit kritischer Beobachtung der Auswirkungen. Ohne diese "prüfende Empirie" gäbe es nur traditionelle Orthodoxie. 
 
  • Contergan und Missbildung: Müssen wir die Beobachtungen von Hausärzten ablehnen, die den Zusammenhang von Contergan und Mißbildungen nach zahlreichen Beobachtungen behauptet haben? Keinesfalls!
  • Rauchen und Lungenkrebs: Können wir den Zusammenhang von Zigaretteninhalation und Bronchialcarcinom ablehen, weil es nie eine Doppelblind-Studie dazu gegeben hat? Sicher nicht!
Wenn wir aber also sagen: "die Carcinogene im Zigarettenrauch lösen Krebs aus", dann darf ich auch sagen: "das aktivierte Vitamin D hemmt über den Vitamin-D-Rezeptor die Proliferation der Zellen". Damit ist die angemahnte kausale Verknüpfung bewiesen.
 
7)
Die Kritik an den angeblich fehlenden Korrelationen ist mir nicht neu.
 
Die Biomechanik der DNA-Steuerung ist eine Ebene, die diese Lücke im Verstehen schließt. Die Zellen eines jeden Lebewesens benötigen Vitamin D, um über den die Vitamin-D-Rezeptor der Zellkerne ein Stopp-Signal  erhalten. Dieser Vitamin-D-Rezeptor ist so extrem wichtig, dass eine Mutation bereits in der Embryonalzeit zum tödlichen Schaden führt. So kommt es, dass über die verschiedenen Tierarten hinweg der Vitamin-D-Rezeptor eine konstantes genetisches Programmierung hat. Die Genforschung spricht von "highly conserved DNA".
 
Man könnte es auch so sagen: Die Evolution selbst lässt keine Diskussionen über den Sinn und Unsinn des Vitamin-D-Rezeptors aufkommen. Abweichungen sind tödlich.
 
So zeigen alle wissenschaftlichen Studien, in denen Vitamin D nicht mehr wirken kann, katastrophale Schäden. Hühnerembryonen ohne Vitamin D sterben ab. Mäuse mit Vitamin-D-Rezeptor "Knockout" sind schwer geschädigt und entwickeln zahlreiche Krankheiten in kürzester Zeit.
 
Die dramatische Erfahrungen im Bezug auf den Menschen findet man in den Lehrbüchern der Rachitis aus dem Jahre 1910: Kinder mit schwerstem Vitamin-D-Mangel Rachitis lagen plötzlich tot im Bett. Die Säuglings-Sterblichkeit von 1900 und die Krebssterblichkeit von 2000 verbindet ein gemeinsamer Faktor: Der Mangel an Sonnenlicht."
 

4) Vitamin D-Faktencheck:

Wie ist der Stand der Vitamin-D-Krebs-Hypothese? Hierzu die Arbeit des renommierten Wissenschaftlers WB Grant aus Californien:

Anticancer Res. 2012 Jan;32(1):223-36.
Ecological studies of the UVB-vitamin D-cancer hypothesis.

(Studien über den Zusammenhang von Vitamin D und Krebs)

Grant WB.
 
Sunlight, Nutrition, and Health Research Center, P.O. Box 641603, San Francisco, CA 94164-1603, USA. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
 
Abstract
BACKGROUND/AIM:
This paper reviews ecological studies of the ultraviolet-B (UVB)-vitamin D-cancer hypothesis based on geographical variation of cancer incidence and/or mortality rates.
 
MATERIALS AND METHODS:
The review is based largely on three ecological studies of cancer rates from the United States; one each from Australia, China, France, Japan, and Spain; and eight multicountry, multifactorial studies of cancer incidence rates from more than 100 countries.
 
RESULTS:
This review consistently found strong inverse correlations with solar UVB for 15 types of cancer: bladder, breast, cervical, colon, endometrial, esophageal, gastric, lung, ovarian, pancreatic, rectal, renal, and vulvar cancer; and Hodgkin's and non-Hodgkin's lymphoma. Weaker evidence exists for nine other types of cancer: brain, gallbladder, laryngeal, oral/pharyngeal, prostate, and thyroid cancer; leukemia; melanoma; and multiple myeloma.
 
CONCLUSION:
The evidence for the UVB-vitamin D-cancer hypothesis is very strong in general and for many types of cancer in particular.
 
(Folgerungen:
Die Evidenz für die Hypothese "Vitamin-D-verhindert-Krebs" ist stark ausgeprägt für Krebserkrankungen im Allgemeinen und für viele Krebsarten im Besonderen.)
 
PMID:   22213311

Fazit von Dr. von Helden:

Der Entzug von Vitamin D zeigt bei Mensch und Tier schlimmste Schäden. Diese Krankheit namens Rachitis ist durch den therapeutischen Einsatz des Vitamin D seit 1923 Zug um Zug verschwunden.

Der geforderte Nachweis eines kausalen Nutzen des Vitamin D wurde  bereits vor 90 Jahren erbracht.  Mit einem globalem Einsatz von Vitamin D wurde das Zeitalter der Rachitis beendet. Es gibt also gute Gründe, einen Vitamin-D-Mangel zu bekämpfen, wie dies für andere Zustände des Vitaminmangels üblich ist.

Für den Schutz vor Krebs durch hohe Spiegel von Vitamin D sprechen zahlreiche Studien. Die Hypothese, dass dies alles nur ein zufälliges Zusammentreffen ist mag rein theoretisch zulässig sein. Der entschlüsselte Wirkmechanismus des Vitamin-D-Rezeptors spricht eine andere Sprache. Wieso muss man dann umgekehrt fragen traut man ohne weiteres allen Steroidhormonen eine Beeinflußung des Krebsrisikos zu. Östrogen, Progesteron, Testosteron und Antagonisten sind ein Thema für alle Onkologen, das nicht mehr wegzudenken ist. Und ausgerechnet die Schwestersubstanz Vitamin D soll an der Zellregulation völlig unbeteiligt sein?

Es steht jedem frei Jahrzehnte lang zu warten, bis eine derzeit noch nicht einmal begonnene Vitamin-D-Doppelblind-Studie zur Prüfung des Krebsrisikos beendet sein könnte. Vielleicht wird man dann erfahren, dass der Teil der Probanden, dem man  10 Jahre lang die Sonne verwehrt hat kränker ist, als der Teil, der einen dauerhaft hohen Vitamin-D-Spiegel hatte.  Das wird nur für diejenigen ein Überraschung sein, die sich mit der Biochemie, der genetischen Steuerungsfunktion und dem zunehmenden Vitamin-D-Mangel nicht befassen wollten.

Dem gegenüber mein Motto frei nach Descartes:

"Ich denke, also bin ich... etwas länger mit dabei"

 

 

 

 

Vitamin-D-Revolution

Vitamin-D-Revolution heißt:

die bisherigen Lehrbücher der Diagnostik und Therapie sind veraltet

Wenn Sie jetzt im Januar 2012 ein Lehrbuch der medizinischen Diagnostik zur Hand nehmen, dann finden Sie unter dem Stichwort "Erschöpfung" oder "Adynamie" eine lange Liste von diagnostischen Möglichkeiten.

So wird als mögliche Ursache der Mangel an Hormonen wie Testosteron, Östrogen oder Cortison erwähnt. Mit den therapeutischen Erfolgen der Vitamin-D-Therapie kommt ein neue Option hinzu: Der Mangel an Vitamin D als Ursache von Erschöpfung. Es ist seltsam wie lange das Vitamin-D-Hormon übersehen wurde, bis es als strukturell verwandtes Mitglied dieser Hormon-Familie endlich Anerkennung fand.

Dabei geht es keineswegs darum, dass ein seltenes Phänomen, das auch noch erwähnt werden will. Vielmehr handelt es sich bei der Erschöpfung durch Vitamin-D-Mangel um eine Ursache, die zahlreicher als alle bisherigen Ursachen zusammen.

Der Mangel an Sonnenlicht mit folglich schlechtem Vitamin-D-Spiegel ist die größte und wichtigste Ursache aller Erschöpfungszustände. Die medizinische Bewertung des Symptoms "Erschöpfung" muss vom derzeitigen Kopfstand endlich auf die Füße gestellt werden.

Normalfall Vitamin-D-Mangel

Auch das Kapitel Kreislaufstörungen muss neu geschrieben werden. Während die im Lehrbuch genannten hormonelle Störungen durch fehlendes Cortison oder Aldosteron Raritäten sind, die dem Arzt vielleicht nur einmal im Leben begegnen, handelt es sich bei Kreislaufstörungen durch Vitamin-D-Mangel um ein Phänomen von gigantischen Ausmaß.

Es vergeht vermutlich kein einziger Tag im Leben eines Allgemeinarztes, an dem er nicht einem Patienten begegnet, der durch einen Mangel an Vitamin D unter Kreislaufstörungen leidet. Diese können sich durch Schwindel, Kopfschmerzen, unruhigen Schlaf, Anfälle von Übelkeit oder fehlende Belastbarkeit bemerkbar machen. Der Beweis für den Zusammenhang kann leicht erbracht werden: Der gemessene Vitamin -D-Spiegel ist unter 30 ng/ml und eine Korrektur des Spiegels auf Werte über 50 ng/ml lässt alle Beschwerden verschwinden. Hierbei ist es zum Glück unerheblich, ob diese Probleme schon viele Jahre bestanden.

Sicherlich ist es verblüffend und erschütternd zugleich, dass eine wichtige, rein wissenschaftlich definierte Diagnose von der medizinischen Forschung übersehen wurde. Es ist wie die Suche nach versteckten Goldbarren in einem Haus. Alle Räume , alle Nischen und möglichen Verstecke wurden immer wieder ausgeleuchtet, ohne dass man irgendetwas gefunden hätte. Eines Tages stellt irgendjemand fest, dass alle Wände aus aufgeschichteten Goldbarren bestehen. Es ist schon vorstellbar, dass man eine solche Meldung für die Phantasie eines Spinners hält. Sicherlich könnte man sie mit einem Lachen übergehen.

Man könnte aber auch an beliebiger Stelle beginnen die Wand zu prüfen, indem man den Putz abschlägt. Ich schätze, dass 80 % aller Menschen lieber den schönen Wandputz erhalten würden statt die spinnige Behauptung zu prüfen. Das soll heißen, dass man lieber die gewohnte alte Sicht der Dinge behält, statt mit einem Schlag gegen die Wand eine Blamage zu riskieren. Der Begriff der Revolution verwirft die alte Bewertung und entwickelt ein neues Wertekonzept: Wände werden zu Türen. Das Phantastische an dieser Entdeckung ist, dass sie nicht einigen wenigen Kranken nützt, die man erst mühsam irgendwo aufspüren muss.

Fachübergreifende Bedeutung:

Ein Krankheitsbild, das viele ungelöste Fälle der Diagnostik endlich ursächlich aufklärt, stellt eine solche Revolution dar. Die neue Diagnose des Vitamin-D-Mangels und der komplexen hormonellen Störung des gesamten Körpers ist ein Phänomen, das man in jeder Arztpraxis erkennen und beweisen kann. Alle Fachgruppen sind betroffen. Andererseits kann man jahrelang ungestraft darüber hinweg sehen.

Beim aufmerksamen Lesen des Buches über die Erfolge der Vitamin-D-Therapie wird jeder erkennen können, dass auch die eigene Befindlichkeit in den wechselnden Jahreszeiten auch seine Ursache hat. Urlaub und Sonnenschein steigern die Stimmung, trübe Monate wie Januar und Februar ziehen das Befinden herunter. Dieses nebulöse Phänomen kann jetzt über die Messung des Vitamin -D-Spiegels wissenschaftlich erschlossen werden. Mit der fachkundigen Korrektur des Vitamin-D-Spiegels können wir selbst bestimmen, in welcher jahreszeitlichen Stimmung wir leben wollen.

Die sonnige Laune der tropischen Palmeninsel ist immerhin eine mehrstündige Flugreise entfernt. Der "hormonelle Sprung" auf das tropische Niveau des Vitamin-D-Spiegels im eigenen Körper kostet uns ganze 6 Euro. Das nämlich sind die Kosten mit denen man die Korrektur des Vitamin D-Spiegels von einem Nordpol-Niveau auf einen Karibik-Level steigert.

Zugleich lassen wir mit einem "Flug" in ein wiederhergestelltes und funktionierendes Vitamin D-Hormonsystem zahlreiche Probleme hinter uns:

  • Unfruchtbarkeit
  • embryonale Missbildungen
  • Osteoporose
  • Krebsrisiko

So viele Effekte gleichzeitig?

Während andere Therapien sich mit Nebenwirkungen herumschlagen, bringt das vom Körper bereits erwartete Vitamin D die Zellregulation wieder in ihre naturbestimmte Ordnung. Zum Vergleich: Welche Wirkungen könnten wir wohl beschreiben, wen wir einem Verdurstenden den Wassermangel ausgleichen?

  • verbesserte Kreislaufsituation
  • verbesserte Denkleistung
  • gesteigerte Kraft
  • verbessertes Sprechen, Schlucken und vieles mehr...

Hier ist es verständlich, dass das Ende der Durststrecke vieles gleichzeitig bessert. Dabei ist der Vergleich von Wasser und Sonnenlicht gar nicht so weit hergeholt. Was jede Pflanze benötigt, um zur Blüte zu gelangen ist Wasser und Sonnenlicht. Bei der Analyse Gesundheit des Menschen hat man uns den Glauben vermittelt, dass wir ganz ohne Sonnenlicht völlig gesund bleiben könnten - ein folgenschwerer Irrtum! Die Folge ist  die Zunahme von Krebskrankheiten.

Neue Leitsätze?

Eine Revolution in der Wissenschaft ist von einem "Paradigmenwechsel" begleitet. Wir müssen prüfen, ob es im Falle von Vitamin D einen Wandel der Leitsätze der Medizin geben muss? Ich plädiere dafür. In der bisher die praktizierten Medizin wird der "Blutdruck" mit Blutdrucksenkern, der "chronische bakterielle Infekt" mit Antibiotika und die "Herzschwäche" mit Diuretika behandelt werden. Das Schema ist orientiert sich am Organ, was auch nicht falsch ist, doch es ist unvollkommen in der Wahrnehmung der therapeutischen Möglichkeiten.

Hinter allen genannten Erkrankungen kann man auch die Ursache suchen, warum es dazu gekommen ist. Die Zeitalter der grassierenden "idiopathischen Krankheiten" geht zu Ende. Es ist eine verschlossen Tür der Medizin gewesen, die Ursachen der meisten Krankheiten als "idiopathisch" - das heisst "individuell gegeben" zu bezeichnen.

Mit der Entdeckung der "höher" liegenden hormonellen, endokrinologischen Ebene eröffnet sich nun eine neue biologische Erklärung und auch die passende Gegenstrategie. Falls sich ein Vitamin-D-Mangel bestätigt, und das ist bei Senioren zu 96 % der Fall (Literatur s.u.), dann muss auch dieses Organisationsverschulden der Medizin behoben werden. Gerade in der ambulanten Medizin, wo sich ein "chronisches Organversagen" schon Monate vorher abzeichnet, gibt es jetzt eine neuen Lösungsweg.

Von der Meta-Ebene der Medizin, der hormonellen Steuerung her kann in solchen  Fällen ergänzend versucht werden, die Krankheit zu beheben. Diese neue ursächliche Therapie mit Vitamin D ist biologisch, untoxisch, unkompliziert und preiswert.

Fazit:

Das sind die Instrumente dieser sanften Vitamin-D-Revolution:

  1. die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels und
  2. die berechnete Auffüllung des Vitamin-D-Speichers

mit einer kalkulierten Dosis von Vitamin D (im Buch Seiten 78 ff)

Das sind neuen Leitsätze dieser Medizin:

  1. Die primäre therapeutische Einflussnahme auf Krankheiten sollte über die "hormonelle Meta-Ebene" mit Vitamin D versucht werden, wenn ein Mangel vorliegt.
  2. Falls nach erfolgter Vitamin D-Normalisierung keine Besserung eintritt, beginnt sekundär das bekannte "organbezogene" Schema.


Vitamin-D-Revolution besagt:

therapeutischer Vorrang

für die Hilfe zur Selbsthilfe

auf der hormonellen Meta-Ebene.
 

Ihr Dr. med. Raimund von Helden

Institut VitaminDelta


Literaturempfehlung:

Presse-Vitamin-D-Mangel-Aerzteblatt Presse-Vitamin-D-Mangel-Aerzteblatt

Auch das Ärzteblatt hat den grassierenden Vitamin-D-Mangel entdeckt.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/118937

Presse-Vitamin-D-Mangel-Hausarzt Presse-Vitamin-D-Mangel-Hausarzt

Auch der "Hausarzt" schreibt vom Vitamin-D-Mangel.

vitaminD-Therapie-amazon vitaminD-Therapie-amazon

Ein guter Platz für Vitamin D auf der Bestsellerliste von Amazon.

Jetzt mehr über das Buch und das sofortige Gratis Download lesen


USA: App fürs iPhone:

vitaminD-iphone-app vitaminD-iphone-app

Auch diese iPhone-App oder iPod- App aus den USA berichtet vom Vitamin-D-Mangel. Wie Sie erkennen können, ist alles in Englisch geschrieben und gesprochen. Lesen Sie die englischen Texte (gratis) und Sie finden den Grund, warum das Vielseitigste all unserer Hormone so ein trauriges Schattendasein geführt hat.

DL: App-Entwicklungen vom Institut.VitaminDelta:

Habe ich schon die Symptome eines Vitamin-D-Mangels? Diese Frage läßt sich jetzt auch sehr präzise von einem App klären:

aktuelle Infos über die Apps von vitaminDelta gibt es unter:

vitamindelta.de/app


"Ich habe kein iPhone!"

Tipp der Redaktion:

Sie müssen keinesfalls im Besitz eines iPhone im Wert von über 600 € sein, um die abgebildete kostenlose VITAMIN-D-App zu laden und zu lesen. Es genügt völlig, wenn Sie ein iPod touch wie abgebildet haben. Der Vorteil: ein solches Gerät braucht keine SIM-Karte und verursacht daher auch keine Online-Gebühren. Es wird wie ein Laptop im hauseigenen WIFI -WLAN betrieben. Damit aber in Zukunft neu entwickelte APPs darauf laufen, sollte das gekaufte Gerät mindestens der 3. Generation ("3G") entstammen. Mehr Informationen erhalten Sie durch eine Klick ins Bild. Dort lesen Sie auch die besten Gebrauchtmarktpreise.

 

Jod und Vitamin D gegen Atom-GAU

Lennestadt, den 14. März 2011

Das Erbeben der Stärke 9,0 in Japan und der nachfolgende Tsunami vom 11. März haben unsägliches Leid über die Menschen in Japan gebracht. Diesen obdachlosen, verletzten und traumatisierten Menschen gilt unser Mitgefühl. Doch die Katastrophe ist noch nicht zum Stillstand gekommen.

Die ganze Welt blickt derzeit nach Fukushima in Japan: Werden die Techniker vor Ort es in den nächsten Tagen und Wochen schaffen einen nuklearen Brand mit einer Verseuchung im globalen Stil zu verhindern? Immerhin sind bei 6 Reaktoren die Kühlsysteme ausgefallen, zwei sind vermutlich in einen Kernschmelze übergegangen und wir haben schon verschiedene Explosionen im TV gesehen. Eine massive Hilfe ist derzeit schon wegen der zerstörten Straßen nicht in Sicht.

So ist es keineswegs zu früh, danach zu fragen, was Ärzte dieser biologischen Katastrophe entgegen setzen können.

 

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Globale Melanom-Studie: Erzeugt Sonne Schwarzen Hautkrebs?

"Wenn du mit deinen Muttermalen in die Sonne gehst, dann entsteht daraus Hautkrebs"

Diese und ähnliche Sprüche hört man immer wieder. Stimmt das wirklich?

________________________________________
 

Lautet die simple Gleichung "Muttermal + Sonne = Krebstod" ?
 

Malignes-Melanom-1-Sonnenexposition Malignes-Melanom-1-Sonnenexposition

Um eine wissenschaftlich sichere Aussage zu erlangen brauchen wir umfangreiche weltweit angelegte Studien. Und es dauert meist viele Jahre bis sie abgeschlossen sind. Wir sind jetzt in der glücklichen Lage, auf eine solche globale Studie zu blicken, die über 12.000 Menschen beobachtet hat. Sie ist im April 2009 von Chang YM und Kollegen veröffentlicht worden.

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