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Maximalkritik

die Maximalkritik bei Amazon - und meine klaren Gegenargumente

Am 30.09.2012 hat "Phipsieine mehrseitige Kritik zu meinem Buch bei Amazon gepostet.

Es handelt sich um die bisher umfangreichste Negativkritik.

Gerne nehme ich diese Kritik zum Anlass, um mit einigen Missverständnissen aufzuräumen. Ich denke, jede Kritik ist ein willkommener Härtetest, bei dem beide Seite lernen können. Eine sachliche Argumentation ist in der Lage, Brücken zu bauen.

Derselbe Text ist auch bei Amazon als "Kommentar" unterhalb der Rezension von "Phipsi"zu finden. Mit der zusätzlichen Wiedergabe auf meiner Seite nutze ich die Möglichkeit, ein lesefreundliches Layout zu benutzen, wie zum Beispiel das Einfügen von Überschriften.

Dr. Raimund von Helden kommentiert in den folgenden Zeilen die Amazon-Rezension von "Phipsi":

Hallo „Phipsi“

Es ist schön, dass Sie mit Ihren Zeilen die zentralen Aussagen meines Buches bestätigen und sogar 3 Sterne vergeben. In diesen Punkten sind wir uns also einig:

  • a) Es gibt Menschen mit einem katastrophal niedrigen Vitamin-D-Spiegel. (Darauf mache ich mit dem Projekt VitaminDelta aufmerksam.)

  • b) Die Einnahme von Vitamin D lässt zahlreiche körperliche Beschwerden innerhalb weniger Tage verschwinden. (Das ist meine Entdeckung.)

  • c) Die richtige Dosierung von Vitamin D ist von entscheidender Bedeutung. (Dafür habe ich eine Formel gefunden.)

Nach Prüfung Ihrer Kritik habe ich den Eindruck, dass Ihnen ein wesentlicher vierter Punkt der Vitamin-D-Forschung entgangen ist

  • d) Jeder Mensch hat einen Vitamin-D-Speicher, dessen Füllung über den Vitamin-D-Blutwert abgefragt werden kann. Dieser Wert hat kurzfristig und eine langfristig eine große Bedeutung für unsere Gesundheit und Wohlbefinden.

Mein Widerspruch:

Ich freue mich, dass Sie sich intensiv dem Thema Vitamin D befasst haben. Leider muss ich zahlreichen Auffassungen widersprechen.

 

1) Die Kritik an der Höhe der Anfangstherapie ist unberechtigt. Viele Jahrzehnte lang bekamen alle Säuglinge in Deutschland bereits im Kreiss-Saal 200 000 E Vitamin D als Rachitis-Schutz. Krebs und Allergien bei Kindern waren damals eine Rarität.

 

2) Sie verdächtigen mich als freiberuflichen Allgemeinmediziner mit über 25 Berufsjahren, Lobbyist der Pharmaindustrie in Leipzig zu sein. Mit dieser frei erfundenen Behauptung beweisen Sie einen bedenklichen Umgang mit der Wahrheit! Mein Umgang mit der Pharmaindustrie genügt strengsten Kriterien! Ich habe keinerlei Verträge mit der Pharmaindustrie.

 

3) Mein Motiv ist es, meine effiziente und unschlagbar preiswerte Therapie er Öffentlichkeit zu erschließen. Auch Sie selbst und Ihre Freunde haben bereits davon profitiert! Sicherlich können selbst 250 Einheiten Vitamin D helfen, so wie eine Euromünze einem Bettler hilft. Mein Ziel ist es jedoch, die Vitamin-D-Speicher auf ein krebsschützendes Niveau zu füllen. Da braucht der leere Speicher deutlich mehr als 250 Einheiten pro Tag.

 

4) Die DGE hat die Empfehlungen für die tägliche Versorgung aller Menschen in Deutschland auf das 4-fache gesteigert: von 200 E auf 800 E. Ich frage mich, wo bleibt das die Selbstkritik der DGE an der falschen 200-E-Empfehlung über Jahrzehnte? Und wieso soll Vitamin D das einzige Pharmakon bleiben, das nicht im Bezug auf das Körpergewicht berechnet werden darf? Meine "Revolution" besteht auch darin, dass ich nach Körpergewicht berechne und ein 100 kg-Sportler deutlich mehr bekommt als ein Säugling. Ich bin so frei, eine allgemeine medizinische Grundregel endlich auch einmal auf Vitamin D anzuwenden: die Anpassung der Dosis an das Körpergewicht.

 

5) Die "Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie" verwirft klare Erkenntnisse der „Epidemiologie“, weil es „bisher keine Beweise“ gäbe. Wenn ich feststelle, dass ein Airbag beim PKW vor tödlichen Verletzungen schützt, dann ist das auch „nur“ Epidemiologie. Das Einfordern von qualitativ hochwertigen Beweisen für ein Pharmakon, das keine Profite einbringt, ist zudem ein durchsichtiges Totschlag-Argument. Ohne Millionen-Profite lassen sich solche Studien vom Hersteller nicht umsetzen.

 

6) Das "Bundesinstitut für Risikobewertung" befasst sich mit der derzeit noch völlig illusorischen täglichen 10 ug (400 E) DAUER-versorgung mit Vitamin D für alle. Die Bevölkerung ist von diesem ersten Ziel noch weit entfernt! Mein Buch befasst sich im Kern mit Kranken, die Tag für Tag ein Ende ihrer Leiden herbeisehnen. Ich habe eine therapeutische Aufgabe, das BfR bearbeitet eine präventive Frage.

 

7) Die genaue Kalkulation der Anfangstherapie braucht keine Literaturquelle, weil mein Buch die Originalquelle dieser Information ist. Mehrere 1000 Kontrollen des Vitamin-D-Spiegels im Verlauf der letzten Jahre führten zu meiner praktischen Lösung. Die Richtigkeit meiner Berechnungsformel wird von den vielen unabhängigen Nutzern meines Wissens täglich aufs Neue erfolgreich bewiesen.

 

8) Bei Ihrer Kritik an der Dosisberechnung zur Steigerung des Vitamin-D-Spiegels werfen Sie die Anfangstherapie und die Dauerbehandlung in einen Topf – ein typischer Fehler. Mein Buch differenziert sehr deutlich zwischen Anfangstherapie und der Dauertherapie. Gerade diese Anfangstherapie ermöglich durch die Beobachtung der Effekte nach wenigen Tagen eine klare Aussage über den therapeutischen Nutzen. Mit einer wochenlangen Steigerung des Vitamin-Spiegels hingegen bleibt die Ursache-Wirkung-Beziehung im Dunkeln.

 

9) Sicherlich gibt es bei Amazon Präparate mit 5000 E Vitamin D je Kapsel. Diese werden aus GB, NL und anderen Ländern als Nahrungsergänzung nach Deutschland IMPORTIERT. Somit ist meine Aussage über Deutschland, dass „bei uns in Deutschland“ niemand mehr als 2000 E pro Dosiereinheit rezeptfrei anbieten darf keinesfalls wiederlegt. Importware ist zudem generell kritischer zu sehen als hiesige Produkte, denn bei Dosierungen im Bereich von Millionstel Gramm (2000 E = 10 millionstel Gramm = ug), ist große Vorsicht geboten. Vitamin-D-Kontrollen der Produkte sind extrem kostspielig. Wenn der Anbieter geldgierig ist, dann könnte er auf die Idee kommen hier zu sparen.

 

10) Die Kritik an der Zahl von „nur“ 228 Patienten ist überzogen. Schon ein einziger Fall einer Heilung langjährigen Leidens durch Vitamin-D-Therapie wäre eine Berichterstattung wert. Mittlerweile füllt die Dokumentation meiner Therapien über 12 Aktenordner. In meinem Online-Forum vitamindelta.de/erfolge kommen ständig neue hinzu.

 


Ich fasse zusammen:

- Sicherlich gibt es die Möglichkeit, den Vitamin-D-Spiegel über Monate hinweg im Schneckentempo zu steigern und dabei einen Nutzen zu erleben. Wer hingegen ohne Umschweife zum Ziel kommen will und gleichzeitig ein Ansprechen seiner Erkrankung auf Vitamin D prüfen will, der kommt um meine klar definierte "Anfangstherapie" nicht herum.

- Die Herkunft der Formeln bedarf keiner Quellenangabe, weil es mein geistiges Eigentum ist, das ich im Buch veröffentliche. Die Entdeckung und Definition eines neuen Krankheitsbildes, dem akuten Vitamin-D-Mangel-Syndrom („Morbus von Helden“) und der beweisenden Vitamin-D-Therapie führten zum Projekt VitaminDelta und zum Buch „Gesund in sieben Tagen“.

- Wer beim Vitamin D nicht zwischen „Import-Verfügbarkeit“ und „Arzneimittel-Zulassung in Deutschland“ unterscheiden kann, sollte nicht voreilig von „bewusster Lüge“ sprechen. Meine Anregung: Verwenden Sie Ihren kritischen Geist auf eine Qualitätskontrolle der wild boomenden Import-Präparate.

- Sie schreiben: „da mich das Thema und auch das Buch sehr begeisterten...“ Damit signalisieren Sie, dass Sie emotional bereits erkannt haben, dass es hier um mehr geht, als um stumpfsinnige Produktwerbung. Meine „Lobbyarbeit“ als freiberuflicher Landarzt in Westfalen dient den vielen leidenden Menschen, die man derzeit noch „dumm sterben lässt.“ 

 

Schlusswort und Ausblick:

Wir alle spüren, dass wir auf eine Art "Goldmine" gestoßen sind. Vitamin D bietet einen Zugang zu einer verbesserten Gesundheit, die viele andere Anbieter mit Neid und Missgunst sehen. Ich fordere ein bundesweites Programm zur Identifikation von Risikopersonen sowie fachgerechter Vitamin-D-Therapie zu Lasten der Krankenkassen. Hier benötigen wir kritische Denker wie Sie, die herausfinden, warum die Verantwortlichen im Gesundheitswesen lieber schweigen als handeln.

Dr. Raimund von Helden
Allgemeinmediziner, Diabetologe
Institut VitaminDelta

P.S.:
Über den Zusammenhang von schlecht gefülltem Vitamin-D-Speicher und gesteigerter Mortalität habe ich im Team mit anderen Wissenschaftlern diese wissenschaftliche Publikation zur Mortalität erarbeitet: 


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=2
1572875


Das Ergebnis mahnt uns alle, nicht bei einer Niedrigdosierung stehen zu bleiben.


Nachtrag:

auch folgende Anfrage ist bei Amazon zu lesen:

 

Leser "Test 234" meint:


"Wie ist das eigentlich haftungstechnisch?

Ein Doktor schreibt ein Buch und gibt darin die Empfehlung ab, hohe Dosierungen von Vitamin D einzunehmen.

Was passiert, wenn die anderen Quellen (z.B. Die DGE) richtig lagen und es hier massenhaft zu Folgeschäden kommt?"

 

 

dorthin wechseln ... müssen Sie nicht, denn hier ist die Antwort durch formatierte Überschriften leichter lesbar:

 

Dr. med. Raimund von Helden meint:

1) Verantwortung..

Seit Hippokrates ist es die Verantwortung eines Arztes, sein Wissen über die Heilkunde freimütig weiterzugeben. Das ist das Motiv für dieses Buch.
 

2) ... statt hinters "Vitamin-D-Licht" führen.

Das Gegenteil davon wäre es, eine gute Therapie nur wenigen Bevorzugten als Geheimwissen zukommen zu lassen. Das ist offenbar der derzeitige Stand im Umgang mit dem Sonnenvitamin durch offizielle Stellen.
 

3) Fakten zur Therapie

Wie in jedem anderen qualifizierten medizinischen Fachbuch gilt auch hier der Wunsch, Klarheit zu schaffen: beim Verständnis von Symptomen, Krankheitsbildern, Dosierungen und Auswirkungen. Wir alle fordern von der ärztlichen Kunst, bei der Therapie von Krankheiten einen präzisen Umgang mit den Fakten. Das Buch geht mit über 40 Falldarstellungen diesen Weg der empirischen Wissenschaft. Es geht im Buch vorrangig im Therapie, nicht um Prävention. Es geht um die präzise individuelle Füllung des Vitamin-D-Speichers, nicht um "hohe Dosierungen" als Paradigma. 
 

4) Wem täglich die Sonne scheint ...

Die erwähnten Empfehlungen der DGE, wurden unlängst unter dem Druck der aktuellen Vitamin-D-Forschung von 200 auf 800 Einheiten Vitamin D korrigiert. Diese Empfehlung richtet sich an eine als "gesund" gedachte Bevölkerung mit regelmäßiger Sonneneinwirkung auf die Haut. Das Thema des Buches ist hingegen die Therapie eines quälenden jahrelangen Mangelzustandes.
 

Der Konzept des Buches: ein Konto-Bewusstsein:

Für eine gesunde Füllung des Vitamin-D-Speichers benötigen wir eine Art "Geldkonto-Bewusstsein": Wie viel ich "täglich" benötige, das hängt von meinem Kontostand und meinen Entnahmen ab, nicht von irgendwelchen Durchschnittszahlen der Statistik. Wenn ich beispielsweise 800 000 € Schulden habe, sind auch 800 € pro Tag keine spürbare Hilfe. Bekomme ich hingegen monatlich 100 000 € auf ein ausgeglichenes Konto, dann benötige ich keine täglichen Einzahlungen mehr. Die DGE-Empfehlungen verstehe ich sinngemäß als eine Art "gerichtlich festgesetztes Mindesteinkommen" - für die Sanierung von Krisenfällen ist diese Empfehlung nicht (!) gedacht.
 
Das Projekt VitaminDelta zeigt erstmals
  • die Symptome der "Überschuldung", auch die verkannte
  • Schädigung durch einen Vitamin-D-Mangel in Schwangerschaft und
  • die häufigen Zeichen des Vitamin-D-Mangels in der Kindheit und
  • nennt den Ausweg mit einer Formel für den Taschenrechner.

Mein Fazit: 

Wegen der laufenden Diskussion melde mich erneut zu Wort:

 

 

Als Autor bedanke ich mich für die differenzierte Darstellung. Ich muss den spekulativen Passagen jedoch widersprechen:
 
1) "Woher" 
Meine empirisch ermittelten "hohen" Anfangsdosierungen führen tatsächlich zu den angestrebten normalen Vitamin-D-Spiegeln: meine Formel funktioniert täglich aufs Neue: schnelle Hilfe ist besser als langsame Hilfe. Sie haben dazu im Internet nichts finden können? Das beweist genau das, was ich sage: ich habe es nirgends abgeschrieben habe - es ist meine eigene geistige Leistung!
 
2) "Lüge"
Vitamin D ist tatsächlich schlecht verfügbar: dieser Satz spricht aus jeder Zeile meine Projektes VitaminDelta! Ich verkaufe kein Vitamin D, habe keinerlei Verträge mit der Pharma, sondern bin als freiberuflicher LANDARZT tätig. Streichen Sie den Unsinn mit der "Lüge".
 
3) "Dekristol"
Dekristol 20 000 wird oft erwähnt, weil es wie einzigartiger Dinosaurier aus der Urzeit die letzten 50 Jahre Pharma-Marketing unbeschadet überstanden hat. Es ist das einzige hochdosierte Vitamin D-Präparat, das es derzeit in Deutschland gibt. Ich wünschte, wir hätten mindestens zehn Präparate wie in den USA! Blicken Sie über den Teich zu Amazon.com: dort gibt es frei (!) für jedermann (!) verkäuflich Kapseln zu 50 000 E (!) Vitamin D, alle mit offizieller Genehmigung des NIH ! 
 
4) "reisserisch"
Mein Buchtitel stellt sich in eine Reihe mit den anderen Titel ("Revolution", "Superhormon" ...), die Sie und andere Leser von ihrem Tiefschlaf "aufreissen" wollen. Ich bin Autor einer Pubmed-Studie, die für jedes Jahr einen Rückgang von 18 000 Todesfällen voraussagt, wenn Vitamin D endlich in die Bereiche von 40- 60 ng/ml gehoben wird. Davon sind wir weit entfernt. 
 
Beweise: www.vitamindelta.de/erfolge.html

 

 

 

 

 

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