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Willkommen beim unabhängigen Ratgeber zum Vitamin D

Leiden Sie an einem der folgenden Symptome?

  • ständig matt
  • anhaltend müde
  • hoher Schlafbedarf
  • oder  unruhiger, schlechter Schlaf
  • Antriebslosigkeit
  • Winterdepression
  • Frühjahrsmüdigkeit
  • Erschöpfung
  • Muskelzucken, Lidzucken
  • Wadenkrämpfe, Fußsohlenkrämpfe und andere
  • Schmerzen in der Nackenmuskulatur
  • regelmäßig Kopfschmerzen
  • Sonnenallergie

 

  • Pollenallergie
  • Heuschnupfen
  • Fließschnupfen
  • chronische Nebenhöhlenentzündung
  • Kreislaufprobleme
  • Schwindel
  • Übelkeit unter Belastung
  • Unsicherheit auf den Beinen
  • Schmerzen im Rücken und in den Leisten
  • Osteoporose
  • Spontan-Frakturen
  • Knochenbrüche
  • Trümmerbruch
  • Wirbelkörperfraktur
  • Herzmuskelschwäche

All diese Symptome können Hinweise auf einen Mangel an Sonnenvitamin D sein. Das Buch vom Projekt VitaminDelta erklärt, wie es zu diesen Symptomen des Vitamin -D-Mangels kommen kann.

Je mehr Sie davon registrieren, umso wahrscheinlicher ist der Mangel. Sie sind nicht allein betroffen. Viele Menschen befinden sich in einem gesundheitlichen Mangelzustand, was Vitamin D betrifft. Das kann man über eine Blutmessung beweisen oder auch im Online-Test dieser Website abschätzen lassen.

  • Die gute Nachricht: eine Normalisierung des Vitamin D-Spiegels kann das alles schnell verschwinden lassen. Verabschieden Sie sich von der alten Gebetsmühle, dass alles nur psychisch sei.
  • Die schlechte Nachricht: Die erforderliche Menge von Vitamin D können Sie auch mit den gesündesten Nahrungsmitteln nicht erreichen. Ohne Anleitung bleiben Sie chancenlos im Defizit. Kein natürlicher Weg  kann Menschen mit hohen Körpergewicht in der Zeit von September bis März aus dem Mangel befreien: Weder Wintersonne noch Nahrungsmittel noch Supermarkt-Vitamine bringen Sie auf gesunde Werte. Dies schreibe ich aus meiner ärztlichen Erfahrung mit der Bestimmung des Vitamin D-Spiegels in hunderten von Blutuntersuchungen. Das Robert-Koch-Institut hat jedoch nachgewiesen, dass der Mangel an Vitamin D ist die größte Lücke in unserer Versorgung mit Vitaminen. Unsere Kinder sind zu über 70 % betroffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie als Erwachsener einen Mangel haben liegt über 50 %.
  • Die bewegende Nachricht: Dieser Mangelzustand ist mit einem hohen Krebsrisiko verbunden. Ein Mangel an Vitamin D ist bei vielen Menschen in Deutschland die verborgene Ursache für die eingangs genannten Symptome. Würde die Mittagssonne uns täglich auf die Haut scheinen, dann könnten wir genügend Vitamin D bilden. 

  Vitamin-D-Schutzsystem Vitamin-D-Schutzsystem

  • Die gute Nachricht: Vitamin D schützt die Lebewesen vom Einzeller bis zum Elefanten seit Millionen von Jahren vor Krankheiten. Damit Sie diesen natürlichen Mechanismus der Zellsteuerung wieder in den optlimalen Arbeitsbereich bringen, habe ich 2009 eine Anleitung für die Vitamin-D-Therapie geschrieben. Jetzt im Jahre 2011, nachdem fast 1 Million Zugriffe auf meine Internetseite erfolgt sind, gibt es dieses Wissen jetzt aktualisiert und komplett überarbeitet als Buch:

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Überprüfen sie selbst, ob Sie statt der Symptomdiagnose

"Vegetative Dystonie, Fibromyalgie" oder "Burn-out" in Wirklichkeit ursächlich an einem jahrelangen Mangel an Vitamin D leiden.

Dieses Buch ist:

  • frei von bezahlter Werbung für Vitamine
  • streng wissenschaftlich orientiert
  • auf das Thema Vitamin D konzentriert
  • ohne Kenntnis der medizinischen Fachsprache verständlich

 


Die DGE - Deutsche Gesellschaft für Ernährung mahnt den Mangel an:

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Prof. Heseker, der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Ernährung kam nach Olpe, um über die Probleme bei der Ernährung von Senioren aufzuklären. Auf Einladung der KGK (Kommunale Gesundheitskonferenz Kreis Olpe) hielt er im voll besetzten Kreishaus seinen Vortrag.

unser Fazit: Wir haben ein ungelöstes Problem der Versorgung unserer Bevölkerung mit Vitamin D. Sonnencreme blockiert die Vitamin D-Erzeugung, übertriebene Angst vor Hautkrebs führt die Bevölkerung weiter in die falsche Richtung. Auf dem Tisch der DGE liegen schon zahlreiche Anträge von Lebensmittel-Herstellern auf eine Anreicherung ausgesuchter Produkte mit Vitamin D. Diese Anträge folgen dem Vorbild anderer Staaten, sind aber immer noch nicht bearbeitet. Die Bevölkerung muss sich derweil in Geduld üben.

Dr. med. Raimund von Helden, als Delegierter der Ärztekammer in der KGK empfahl dem Forum, schon jetzt mit einer richtig dosierten Einnahme von Vitamin D diese allgemeine Versorgungskrise beim Vitamin D zu beenden.


 

Studie belegt Nutzen und Verträglichkeit:

Die nachfolgende Grafik zeigt die Patienten-Bewertung nach der Anwendung dieser Therapie zur Normalisierung des Vitamin-D-Spiegels:

Histogramm-Bewertung-VitaminD

Die Mehrheit der Behandelten beschreibt nach der Normalisierung des Hormonhaushalts mit Vitamin D eine tiefgreifende Besserung.

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"Burn-out" - oft ein Mangel an Sonnenvitamin D

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Müdigkeit, Antriebslosigkeit bis hin zum Burn-out-Syndrom, das können typische Symptome des Vitamin D-Mangels sein. Eine Klärung innerhalb von einer Woche bringt die Normalisierung des Vitamin D Spiegels mit dem Vitamin D-Setup. Über die Hälfte der Betroffenen  berichtet über eine schlagartige Besserung der Symptome.


Unsere Studie belegt: tödliches Schattendasein

Dr. med. Raimund von Helden

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Die Grafik in schwarzer Farbe zeigt, wie der Vitamin D-Spiegel mit einer erhöhten Sterblichkeit verknüpft ist. Es liegen erstklassige epidemiologische Daten über die Verbreitung des Vitamin D-Mangels vor. In Deutschland  stammen die Daten vom Robert-Koch-Institut. Die weißen Linien demonstrieren die Mittelwerte des Vitamin D-Spiegels der Menschen in Deutschland und den USA. Bei uns ist der durchschnittliche Vitamin D-Spiegel wegen der nördlicheren Lage nur 16 ng/ml und somit schlechter als der USA-Durchschnitt von 25 ng/ml.

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Wieso hängen Vitamin-D-Mangel und Sterblichkeit so intensiv zusammen?

Der Gund ist, dass Vitamin D der notewendige Rohstoff für Synthese dieses Schutzhormons ist. Dieses Schutzhormon heisst in seiner aktiven Form "Calcitriol". Dieses Calcitriol wurde wegen dieser besonderen Stellung auch Soltriol (Prof W. Stumpf) oder Protectosteron (Dr. von Helden) genannt. Dieses Hormon ist der Schlüssel für die Sicherheitstechnik der Biologie, denn es verhindert oder verlangsamt die wichtigsten Krankheiten:

  • Zuckerkrankheit, Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck, Hypertonie,
  • Gefäßverkalkung, Arteriosklerose
  • MS, Multiple Sklerose,
  • Autoimmunerkrankungen, Rheuma und Hashimoto
  • Knochenabbau, Osteoporose

Fazit: Bei uns in Deutschland ist die 10-Jahres-Sterblichkeit 25 % höher als bei einer guten Vitamin D-Versorgung mit einem Blutspiegel für Vitamin D von 40-60 ng/ml. Das sind jährlich etwa 18 000 Todesfälle, die vermeidbar wären.

Wir haben diese Studie konzipiert, erarbeitet und publiziert, um auf die dramatischen Folgen der schlechten Versorgung mit Vitamin D hinzuweisen.

Mein Dank für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Studie geht an

  • Prof. Dr. Zittermann, Bad Oeynhausen
  • Dr. William Grant, San Francisco
  • Christoph Kipshoven, Köln und
  • Prof. Dr. Johann D. Ringe, Leverkusen

 

Diese Studie ist in der größten medizinischen Datenbank PUBMED gelistet:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21572875

und auch als PDF (in Englisch) gratis zugänglich.


Vitamin D - gefragt wie noch nie:

Wenn sie diese Zeilen hier lesen, dann stehen Sie mit Ihrem Interesse an Vitamin D und den Symptomen des Mangels nicht allein. Es ist ein wissenschaftliches Boom-Thema der letzten Jahre. Die nachfolgende Grafik zeigt stets aktuell, wie rasant das weltweite Interesse an diesem Thema wächst.

Ob Sie selbst vielleicht unter den Syptomen des Vitamin D-Mangels leiden können Sie schnell und gratis online erfahren:

Zum Test: http://www.vitamindelta.de/1-selbsttest-vitamin-d-mangel-symptome.html

Wenn sie tatsächlich einige der Symptome haben, dann sollten Sie versuchen, Ihren Vitamin D-Spiegel zu erfahren. Um Ihren eigenen Vitamin D-Spiegel bestimen zu lassen, könnten Sie zum Arzt gehen. Dort könnte Ihr Vitamin D-Spiegel für 27 € bestimmt werden. Es geht auch einfacher:

Der Online-Test auf dieser Website bietet Ihnen gratis und unkompliziert eine kostenlose Schätzung Ihres Blutwertes.

Zum Test: http://www.vitamindelta.de/2-selbsttest-mein-vitamin-d-spiegel.html

Alles online:

nach der letzten Frage wird Ihr persönliches Test-Ergebnis angezeigt.

Individuell:

Gleichzeitig sehen Sie die individuelle Bewertung Ihres Risikos. Selbstverständlich ist das alles eine Gratis-Leistung vom unabhängigen ärztlichen Institut VitaminDelta.


Beliebteste Internetseite: VitaminDELTA

Willkommen auf der meistgefragten deutschsprachige Internet-Seite zum Stichwort (keyword):

"Vitamin D-Mangel-Symptome"

gemäß einer unabhängigen Auswertung: siehe Abbildung

vitamin-d-mangel-symptome-vitamindelta vitamin-d-mangel-symptome-vitamindelta


Der Ausweg: Vitamin D-Speicher auffüllen:

Leider gibt es in Deutschland nur ein einziges oralen Hochdosis-Medikament, das in der Lage ist, einen gefährlich niedrigen Vitamin D-Spiegel auf ein normales Niveau zu heben. Diese aktuelle Grafik von Google- Insight belegt die Wiederentdeckung des Vitamin D nach einem Dornröschenschlaf von über 50 Jahren.

(Hinw d. Red.: Dekristol 20.000 (R) ist ein geschützter Markenname. Es bestehen keinerlei Interessenkonflikte oder Verträge zwischen der Mibe GmbH und dem Institut VitaminDelta.de - Die Erwähnung beruht darauf, dass derzeit Dekristol 20.000 (R) leider das einzige orale Präparat auf dem deutschen Arneimittelmarkt ist, das mehr als 1000 Einheiten Vitamin D enthält. Das Monopol erklärt den Boom.)

Seit 2005 setze ich dieses Präparat ein, um einen Vitamin D-Mangel zu beheben. Der therapeutische Einsatz des Hochdosis-Vitamin-D ist das Thema im Buch über die Vitamin-D-Therapie.

 


Führt Vitamin D zu Verkalkung und Herztod?

Immer wieder wird in Unkenntnis vor Vitamin D gewarnt, etwa so:

"Wer zu viel Vitamin d einnimmt, der erleidet Verkalkungen und steigert sein Herzinfarkt-Risiko."

Dies wurde durch die LURIC-Studie widerlegt und ist jetzt erneut durch die Studie von James L Vacek aus KANSAS, USA wiederlegt:

VitaminD-schutz-Herz-Kansas

Die Untersuchung von über 10 000 Patienten über 5 Jahre zeigte mit hoher statistischer Sicherheit ( p< 0,0001), dass unter einem Vitamin D-Spiegel von 40 ng/ml das Risiko zu sterben geringer war als mit 17 ng/ml Vitamin D.

Lassen Sie sich also nicht durch Versuche bei Laborratten irritieren, bei denen Vitamin D statt auf natürliche 40 ng/ml auf extreme Werte von 300 bis 800 ng/ml gebracht wurde.

Wer 25 Herzpatienten mit einem Vitamin D-Spiegel von 40 ng/ml behandelt, der rettet nachweislich einem Menschen das Leben ! (NNT= 25)


Vitamin D statt Antibiotika

Spätestens, wenn das dritte Antibiotikum zum Einsatz kommt, fragen sich Patienten und Arzt, ob es keine natürliche Hilfe gegen chronische wiederkehrende bakterielle Infekte gibt.

Es ist seit dem Mittelalter bekannt, dass Menschen im Gefängnis, dem "Verlies" krank werden. Der Mangel an Sonnenlicht ist eine messbare Ursache für die Verschlechterung der Gesundheit von Monat zu Monat. Die Folge ist ein Aufflackern von chronischen Infektionen der Nebenhöhlen, der chronischen Bronchitis, der Akne oder der Autoimmunerkrankungen im Winter. In unserem "zivilisierten" Leben sind die Tage im Sonnenlicht zur Ausnahme geworden. Unser Leben entspricht biologisch einem Gefängnisleben im tiefen Verlies, einer Fahrt durch den Weltraum oder einer U-Boot Fahrt von 6 Monaten. Täglich beweisen Blutuntersuchungen in unserer Praxis den völligen Mangel an Vitamin D bei zahlreichen Menschen.

Kann es sein, dass die herbstliche Talfahrt unseres Vitamin-D-Spiegels die Ursache einer wiederkehrenden "Immunschwäche" oder Abwehrschwäche im Winter ist?

VitaminD-statt-Antibiotika

Der biochemische Zusammenhang zwischen fehlendem Vitamin D und gestörter Bakterienabwehr wurde jetzt entschlüsselt: Bei Vitamin-D-Spiegeln unter 30 ng/ml fehlt vielen Menschen eine funktionierende Bakterienabwehr mit Cathelicidin. Wenn Sie sich fragen, wie Sie an ein natürliches, hochwirksames und unübertroffen verträgliches Antibiotikum kommen, so lautet die Antwort: den Vitamin D-Spiegel korrigieren.

VitaminD-Cathelicidin-Antibiotikum

Vitamin D als ideale Stärkung der Immunabwehr wurde erst in den letzten Jahren wahrgenommen. Die Fallstricke einer Korrektur des Vitamin -D-Spiegels auf ein sommerliches Niveau ist das Thema meines Buches. Diese durchaus schwierige Kunst, einen guten Vitamin-D-Spiegel von 30 oder 40 ng/ml zu erlangen erlernen Sie im Buch. Das Vitamin-D-System ist das älteste Schutzsystem der Evolution.

Mehr zum Thema: Über das körpereigene Antibiotikum Cathelicidin zur Abwehr von Infekten lesen Sie hier.


Astrophysik trifft Biochemie: Mikro- und Makrokosmos

Wer glaubt, dass der Mensch in seinem Schicksal völlig unabhängig von den Himmelskörpern ist, der vergisst unsere Abhängigkeit von den elektromagnetischen Wellen  der Sonne.

Die Lebensweise verbindet sich über die erzeugte Vitamin D-Dosis mit dem gesundheitlichen Schicksal:

Wer jeden Sonnenstrahlen vermeidet, der bleibt blass und gesundheitlich "unterbelichtet".

Was sich esoterisch anhört, entpuppt sich als die aktuelle Entwicklung in der wissenschaftlichen Biochemie eines fast vergessenen Steroidhormones: Calcitriol oder "ProtectoSteron"

Wer dies spät erkennt, dem bleibt oft nur ärztliche Hilfe, um sich aus dem Teufelskreis von Sonnenallergie, Sonnen-Kopfschmerz-Syndrom und Sonnenvermeidung zu befreien: Mit dem Vitamin D-Setup.

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Interview mit 16 Fragen zu Vitamin D & Sonne:

 

1) Was ist Vitamin D eigentlich für ein „Stoff“ und welche Aufgaben/Funktionen hat es im Körper?

Vitamin D hat das einzige Vitamin, das eine biochemische Verwandtschaft mit Östrogen, Testosteron und Cortison hat. Diese Gruppe nennt man Steroidhormone. Diese erteilen die Arbeitsbefehle an unsere Gene. Jede Zelle unseres Körpers hat in ihrem Zellkern Empfangsstellen (Rezeptoren) mit denen sie „horcht“, welche Befehle ihr erteilt werden. Die Steroidhormone sind daher die Generäle unserer Biochemie. Jede Zelle von Kopf bis Fuß muss auf diese Kommandos hören. Sogar die meisten Krebszellen haben noch derartige Rezeptoren. Die gestellte Frage können wir daher umdrehen: „Welche Zelle wird nicht von Vitamin D beeinflusst?“ – möglicherweise nur ganz wenige.

 

2) Weshalb ist es fürs Immunsystem so wichtig?

Das Immunsystem muss Eindringlinge zerstören, aber die eigenen Zellen und Nährstoffe in Ruhe lassen. Diese Gratwanderung zwischen Abwehrschwäche und Allergie muss perfekt reguliert sein. Die Aktivität im Immunsystem wird bekanntlich auch durch das körpereigene Hormon Cortison reguliert. Eine vermutlich viel größere Rolle hat die Schwestersubstanz Vitamin D. Fehlt Vitamin D, so kann das Immunsystem nicht richtig gebremst werden und es resultieren sinnlose Angriffe auf das Nervensystem (MS) oder auf Pollen (Allergien).

 

3) Hat Vitamin D auch einen Einfluss auf die Psyche?

Wie ein „Computer“ so ist auch unser Gehirn extrem von der elektrischen Stabilität abhängig. In der Biologie wird die elektrische Spannung durch die Calcium-Ionen reguliert. Fehlt Vitamin D, kann nicht genügend Calcium über den Bauch aufgenommen werden. Der Körper beginnt damit, die Knochen aufzulösen. Gleichzeitig versucht er an der Bereitstellung von Calcium zu sparen. Das führt besonders nachts und bei körperlichen Belastungen zu Erschöpfung und Krämpfen. Umgekehrt kann die Wiederherstellung des Vitamin D-Spiegels rasch zu einem Verschwinden von saisonaler Depressivität und Frühjahrsmüdigkeit.

 

4) Wie genau wird es bei Sonneneinstrahlung auf die Haut gebildet

Aus dem zu Unrecht beschimpften Cholesterin wird in der Haut die Vorstufe zu Vitamin D gebildet und zum Teil ins Hautfett ausgeschieden. Dort wird durch die Sonne wird einer der 4 Ringe dieses Moleküls aufgebrochen. Anschließend wird es wieder hereingeholt, falls keine Seife dem zuvor kommt. Die hormonell wirksame Form wird allerdings erst nach der Aktivierung in der Leber und anschließend in der Niere erzeugt. Diese Schritte der Aktivierung sind es auch, die eine Schädlichkeit des zugeführten Vitamin D3 verhindern, weil es da noch inaktiv ist.

 

5) Und funktioniert dieser Mechanismus auch, wenn die Sonne durchs  Fenster scheint, der Himmel bewölkt ist oder wenn man UV-Schutz-Cremes aufgetragen hat?

Nur das UV-B-Licht kann Vitamin D bilden. Im Merksatz steht das B für  „Bestes UV“. Daher nutzen Solarien, die sich eines geringen UV-B-Anteils rühmen gar nichts. Das UVB-Licht wirkt hauptsächlich in der Mittagszeit, wenn es der Himmel „BlitzeBlau“ ist und die Strahlung direkt auf unsere Haut fällt. Die Zeit am Vor- und Nachmittag, sowie schattige Plätze bieten leider nur gestreutes UVA-Licht, das nichts zur Vitamin D-Erzeugung beiträgt. Alles was sich zwischen den blauen Himmel und unsere Haut schiebt verhindert nachweislich die Vitamin-D-Bildung: Wolken, Fenster, Sonnencreme, Schatten, Kleidung.

 

6) Warum haben viele Menschen zu wenig Vitamin D im Organismus?

Der wichtigste Grund ist die Tatsache, dass 6 Monate im Jahr keine nennenswerte UVB-Strahlung in Deutschland zu uns gelangt. Zwischen Herbstbeginn und Frühlingsbeginn kommt daher keine Vitamin D-Bildung auf natürlichem Wege zustande. Diese Situation hat sich in den letzten Jahrhunderten nicht geändert. Das der Vitamin –D-Mangel jedoch zum Massenphänomen geworden ist, liegt daran, dass sich das Leben in die Wohnungen verlagert hat. Kinder, die vor 50 Jahren 6 Stunden täglich draußen waren, sind es heute nur noch 6 Minuten. Kaum ein Beruf wird heute unter freiem Himmel ausgeübt. Viele, denen die regelmäßige Sonnenstrahlung fehlt, können nach einigen Jahren die Sonne nicht mehr vertragen. Insbesondere Sonnenallergiker können dem Teufelskreis aus Allergie und Vitamin-D-Mangel ohne Hilfe nicht mehr entrinnen.

 

7) Weshalb bekommen normalerweise nur kleine Kinder und Menschen über 65 Vitamin D-Supplementierung?

Nach den Richtlinien soll Vitamin D vom Kassenarzt nur für Kinder im allerersten Lebensjahr verordnet werden. Auch Patienten mit Cortison-Therapie und osteoporotischen Knochenbrüchen bekommen Vitamin D von „auf  Kasse“. Darüber hinaus darf nur ein nachgewiesener Mangel therapiert werden. Da die öffentliche Wahrnehmung des Vitamin –D-Mangels als bedrohliches Massenphänomen aber bislang ausgeblieben ist, muss man sich selbst versorgen. Angesichts der minimalen Kosten des Vitamin D und des hohen Nutzens haben namhaften internationale Wissenschaftler eine verblüffende Berechnung aufgestellt: Das Geld, das man für Vitamin D ausgibt,  rentiert sich 18-fach!

 

8) Die Aussagen, wie hoch die Vitamin D-Blutspiegelwerte sein sollen und die Empfehlungen der täglichen optimalen Vitamin D –Zufuhr sind sehr unterschiedlich. Was soll man glauben und warum?

Werte unter 12 ng/ml machen krank, das sagen alle Fachleute übereinstimmend. Werte unter 30 ng/ml gehen mit einem erhöhten Knochenabbau durch das Parathomon einher. Nach eigenen Studien (Kongress Berlin 2011) bessern sich zahlreiche Störungen wie Müdigkeit und Muskelzucken, wenn man durch die Einnahme von hoch dosiertem Vitamin D auf Werte über 40 ng/ml gelangt. Die USA-Empfehlung der Forschergruppe um Carole Baggerly von Grassrootshealth.net lauten: „get your level to 40- 60 ng/ml“. Zahlreiche Studien zeigen, dass es dadurch weniger Krebs und MS gibt. Wir können es glauben, weil Menschen in tropischen Ländern mit Werten über 40 ng/ml weniger Krebs, MS und Allergien haben. Allein mein Kollege William Grant aus Kalifornien hat nahezu 100 wissenschaftliche Studien dazu veröffentlicht. Er ist nach meiner Meinung ein Kandidat für den alternativen Nobelpreis. Am 9. April ist er übrigens auf unserm Kongress in Berlin: Vitamin D-update 2011.

 

9) Kritiker behaupten, es gäbe kaum gesicherte Studien über die Wichtigkeit von Vitamin D. Stimmt das?

Es gibt über 2000 Studien über den Vitamin D-Rezeptor, der die Signale des Vitamin D auf die Gene überträgt. Dieser genetische Wirkmechanismus des Vitamin D ist so gut dokumentiert wie bei kaum keinem anderen Stoff. Wir wissen durch wissenschaftliche Studien, dass schon die natürliche Variation in der Struktur des Vitamin D-Rezeptors das Risiko von Brustkrebs beeinflusst. Somit ist auch ein Kausalitätsbeweis erster Güte gegeben. In der Tat fehlt in Deutschland noch eine große Studie über eine Therapie mit hochdosiertem Vitamin D. Eine „gesicherte Doppelblind-Studie“ würde Millionen kosten. Auf die Pharmaindustrie kann derzeit wohl kaum hoffen, denn Vitamin D ist patentfrei. Es würde schon genügen, wenn die existierende staatliche Förderung der Arzneimittelforschung einmal ohne staatliches Renditestreben zugeteilt würde.

 

10) Welche Erstsymptome zeigen sich bei Vitamin D-Mangel?

Diese Frage wurde im vergangenen Jahrzehnt vernachlässigt. Es zeigte sich, dass mit der schlagartigen Korrektur des Vitamin D-Mangels schon 2/3 der Behandelten eine Besserung berichteten: weniger Beinschmerzen, Krämpfe, Kältegefühl, unruhiger Schlaf, Schlappheit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit. Diese Beweisführung durch Therapie unternimmt meine eigene hausärztliche Studie, die ich am 9.4. beim VitaminD-Update-2011 in der Charité, Berlin vorgestellt habe.

 

11) Andauernder Mangel soll Infektanfälligkeit und sogar lebensgefährliche Erkrankungen begünstigen. Welche und warum? Gibt es Studien, die das belegen?

Eine japanische Doppelblindstudie von Urashima belegte eine verminderte Infektanfälligkeit bei Kindern, die Vitamin D erhielten. Eine doppelblinde Studie von Lappe zeigte eine verminderte Krebsanfälligkeit in der Vitamin D-Gruppe. Aus dem Deutschen Krebsforschungsinstitut in Heidelberg kommt eine Studie, die bei schlechten Vitamin D-Werten mehr Darmkrebs fand. Mit Prof. Zittermann, W Grant, und Prof Ringe haben wir ausgerechnet, dass durch Vitamin D die 10-Jahres-Sterblichkeit in Deutschland um 20 % gesenkt werden könnte. Dazu müsste der Vitamin D-Spiegel von derzeit 16 auf 30 ng/ml angehoben werden.

 

12) Wo kann man seinen Vitamin D-Spiegel bestimmen lassen?

Die Blutuntersuchung des Vitamin D kann man direkt bei Laborärzten für etwa 30 € durchführen lassen. Dorthin einsenden können alle niedergelassenen Ärzte/Ärztinnen und HeilpraktikerInnen, meist als IGEL-Leistung. Alternativ gibt es auch eine kostenlose Möglichkeit den eigenen Vitamin D-Spiegel an Hand der individuellen Vitamin D-Quellen schätzen zu lassen. Auf der Internetseite meines Institutes www.sonnenvitamin.de findet sich der von uns entwickelte Online-Test zur kostenlosen Benutzung.

 

13) Welche Supplementierung ist die beste? (Hochdosis oder täglich niedrig dosiert?)

Jetzt im Frühjahr haben die Menschen zumeist 6 Monate ohne Vitamin D-Bildung hinter sich. Die Speicher sind praktisch leer. Wie an einer Tankstelle kann man nun den leeren Tank auffüllen. Das ist sehr zu empfehlen, weil es bei 2/3 der Menschen das Befinden schlagartig bessert. Die Dosis muss entsprechend hoch sein. Dazu ein Beispiel: Wenn 150 Tage lang 2.000 Einheiten fehlen, dann multipliziert sich das auf 300.000 Einheiten Defizit. An dieser Hürde scheitern die meisten Versuche der Therapie mit Vitamin D. Schwächere Dosierungen verschleppen nur unnötig die Besserung. Hat man den Tank jedoch gefüllt, kann man zu einer regelmäßigen Wochendosierung übergehen. Diese sollte individuell berechnet werden. Dosierungen mit 500 Einheiten sind ausreichend für Babys, nicht hingegen für Erwachsene. Höhere Dosierungen benötigt man bei hohen Gewicht, Zigarettenrauchen und Darmkrankheiten.

 

14) Soll man vorsorglich einfach Vitamin D einnehmen - und wenn ja, wie viel – oder ist das ohne ärztliche Begleitung gefährlich?

Ja, es ist richtig vorsorglich Vitamin D einzunehmen. Bei der Frage der Dosis kann man sich daran orientieren, dass ein sommerliches 10 Minuten Bikini-Sonnenbad schon 10.000 Einheiten bildet. Um eine optimale Gesundheit zu haben sind wöchentlich zwei solche Sonnen-Einheiten sinnvoll. Der Bedarf ist allerdings höher, wenn die Haut eine größere Fettschicht hat oder wenn Zigarettenkonsum das Vitamin D abbauen. Die Begleitung durch Ärzte mit Vitamin D-Fachkunde ist nötig, um an höher dosierte Präparate zu kommen, die der Rezeptpflicht unterliegen. Dabei hilft das Praxisnetz.VitaminDelta.de mit einer kostenlosen Adressenliste.

 

15) Was passiert, wenn man zu viel Vitamin D schluckt?

Es ist unmöglich mit frei verkäuflichen Tabletten zu 1000 Einheiten eine Überdosis zu erreichen. Selbst wenn man 100 Tabletten zu 1000 Einheiten auf einmal schlucken würde, so würde man der Vitamin D-Spiegel gerade einmal von 10 ng/ml auf 20 ng/ml anheben. Bis zur Vergiftung bei 200 ng/ ml ist es dann aber noch 10 x so weit. Selbst bei der Anwendung des Vitamin D- Hochdosis-Präparates zu 20.000 Einheiten hat es in 5 Jahren trotz Einnahmefehlern keinen einzigen Fall einer Vergiftung gegeben. Die vielen Warnungen vor der Überdosis verzerren daher die Realität. Das wirklich allgegenwärtige Problem ist die unterversorgte Allgemeinbevölkerung. Jährlich sterben schätzungsweise 18.000 Menschen an der Unterversorgung mit Vitamin D, während an einer Vitamin D-Überdosis in den knapp 100 Jahren des Vitamin D noch niemanden gestorben ist.

 

16) Was ist Ihr Rat für die Leserinnen und Leser von VitaminDelta.de?

Vorab möchte ich betonen, daß ich als Freiberufler in der Lage bin, eine völlig unparteiische Empfehlung abzugeben. Ich habe keinerlei vertragliche Verknüpfungen zur Pharmaindustrie. So kann ich als beratender Allgemeinmediziner auf dieses Thema aufmerksam machen, das nach meiner Einschätzung eine einzigartige Bedeutung für unser persönliches gesundheitliches Schicksal hat. Die öffentlich-rechtlichen Institutionen, denen unser Schutz anvertraut ist, versagen in ihrer Pflicht. Wer in der Gesundheitpolitik möchte schon auf einen Mißstand aufmerksam machen? Eine geeignete Vitamin D-Versorgung bedroht die Umsätze des Gesundheitswesens und vermindert die Sterblichkeit um 18.000 Sterbefälle pro Jahr.  Mit einer 19%-Beteiligung an allen Arzneiverkäufen  und der Rentenbelastung auf den Schultern ist der Staat keine unparteiischer Interessenvertreter seiner Bürger.  Das sollte uns alle dazu ermahnen, uns besser über diese biochemischen Zusammenhänge zu informieren und die Vitamin D-Lücke in unserer Ernährung selbst zu schließen. Wir sollten den Sonnenschein genießen, Sonnencreme meiden und im Winter Vitamin D einnehmen,  damit unser natürlicher hormoneller Schutz funktionieren kann. Das sind wir unserem Körper schuldig. Die schlagartige Überwindung jahrelanger vegetativer Beschwerden durch eine Vitamin D-Normalisierung ist hierzu ein erster überzeugender Schritt.


Eine landesweite Erkrankung - erstmals verständlich dargestellt

Angesichts der vielen Emails, die ich zum Thema Vitamin D erhielt, wurde es höchste Zeit, eine klare Beschreibung des neuen Krankheitsbildes des Vitamin-D-Mangels als Buch herauszugeben.

Monatelang haben der Hygeia-Verlag und ich an einer allgemein verständlichen Version gearbeitet. Das Vorwort hat netterweise mein langjähriger Wegbegleiter William Grant aus San Franzisco, USA geschrieben.

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Wer das neu entdeckte Krankheitsbild verstehen will, der findet im Taschenbuch eine praxisgereifte Darstellung:

  • Symptome
  • Fallberichte
  • effektive Diagnostik
  • effektive Therapie

Ich freue mich, dass es mit Hilfe des Internet endlich gelingt, dieses Krankheitsbild den leidenden Menschen bekannt zu machen.


10 x besteht der Verdacht auf Vitamin-D-Mangel:

Ein zu niedriger Vitamin-D-Spiegel im Blut ist die häufigste übersehene Ursache für

  1. Unfruchtbarkeit bei Männern oder Frauen
  2. Embryonale Missbildungen
  3. Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt
  4. Verstopfung und  Wachstumsschmerzen im Kindesalter
  5. Kreislaufstörungen in allen Altersstufen
  6. Sonnenallergie und andere Allergien
  7. Vegetative Dystonie
  8. Autoimmun-Krankheiten
  9. Krebs und Metastasen
  10. Tod durch Herzmuskelschwäche

10 x typische Verschleierung des Vitamin-D-Mangels:

Ein zu niedriger Blutspiegel von Vitamin D ist oft die unerkannte Ursache bei solchen Erklärungen:

  1. „es ist alles nur psychisch“
  2. „es ist der Streß“
  3. „es liegt am Wetter“
  4. „es ist ein unergründliches Schicksal“
  5. „es liegt am Alter“
  6. „es ist normaler Verschleiss“
  7. „es ist typisch für das Kindesalter“
  8. „es ist eine Depression“
  9. „alle Laborwerte sind normal“
  10. „es fehlt Ihnen nichts“

 


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