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neues Bewusstsein und Hypothesen über Vitamin D

Vitamin-D-Revolution

Vitamin-D-Revolution heißt:

die bisherigen Lehrbücher der Diagnostik und Therapie sind veraltet

Wenn Sie jetzt im Januar 2012 ein Lehrbuch der medizinischen Diagnostik zur Hand nehmen, dann finden Sie unter dem Stichwort "Erschöpfung" oder "Adynamie" eine lange Liste von diagnostischen Möglichkeiten.

So wird als mögliche Ursache der Mangel an Hormonen wie Testosteron, Östrogen oder Cortison erwähnt. Mit den therapeutischen Erfolgen der Vitamin-D-Therapie kommt ein neue Option hinzu: Der Mangel an Vitamin D als Ursache von Erschöpfung. Es ist seltsam wie lange das Vitamin-D-Hormon übersehen wurde, bis es als strukturell verwandtes Mitglied dieser Hormon-Familie endlich Anerkennung fand.

Dabei geht es keineswegs darum, dass ein seltenes Phänomen, das auch noch erwähnt werden will. Vielmehr handelt es sich bei der Erschöpfung durch Vitamin-D-Mangel um eine Ursache, die zahlreicher als alle bisherigen Ursachen zusammen.

Der Mangel an Sonnenlicht mit folglich schlechtem Vitamin-D-Spiegel ist die größte und wichtigste Ursache aller Erschöpfungszustände. Die medizinische Bewertung des Symptoms "Erschöpfung" muss vom derzeitigen Kopfstand endlich auf die Füße gestellt werden.

Normalfall Vitamin-D-Mangel

Auch das Kapitel Kreislaufstörungen muss neu geschrieben werden. Während die im Lehrbuch genannten hormonelle Störungen durch fehlendes Cortison oder Aldosteron Raritäten sind, die dem Arzt vielleicht nur einmal im Leben begegnen, handelt es sich bei Kreislaufstörungen durch Vitamin-D-Mangel um ein Phänomen von gigantischen Ausmaß.

Es vergeht vermutlich kein einziger Tag im Leben eines Allgemeinarztes, an dem er nicht einem Patienten begegnet, der durch einen Mangel an Vitamin D unter Kreislaufstörungen leidet. Diese können sich durch Schwindel, Kopfschmerzen, unruhigen Schlaf, Anfälle von Übelkeit oder fehlende Belastbarkeit bemerkbar machen. Der Beweis für den Zusammenhang kann leicht erbracht werden: Der gemessene Vitamin -D-Spiegel ist unter 30 ng/ml und eine Korrektur des Spiegels auf Werte über 50 ng/ml lässt alle Beschwerden verschwinden. Hierbei ist es zum Glück unerheblich, ob diese Probleme schon viele Jahre bestanden.

Sicherlich ist es verblüffend und erschütternd zugleich, dass eine wichtige, rein wissenschaftlich definierte Diagnose von der medizinischen Forschung übersehen wurde. Es ist wie die Suche nach versteckten Goldbarren in einem Haus. Alle Räume , alle Nischen und möglichen Verstecke wurden immer wieder ausgeleuchtet, ohne dass man irgendetwas gefunden hätte. Eines Tages stellt irgendjemand fest, dass alle Wände aus aufgeschichteten Goldbarren bestehen. Es ist schon vorstellbar, dass man eine solche Meldung für die Phantasie eines Spinners hält. Sicherlich könnte man sie mit einem Lachen übergehen.

Man könnte aber auch an beliebiger Stelle beginnen die Wand zu prüfen, indem man den Putz abschlägt. Ich schätze, dass 80 % aller Menschen lieber den schönen Wandputz erhalten würden statt die spinnige Behauptung zu prüfen. Das soll heißen, dass man lieber die gewohnte alte Sicht der Dinge behält, statt mit einem Schlag gegen die Wand eine Blamage zu riskieren. Der Begriff der Revolution verwirft die alte Bewertung und entwickelt ein neues Wertekonzept: Wände werden zu Türen. Das Phantastische an dieser Entdeckung ist, dass sie nicht einigen wenigen Kranken nützt, die man erst mühsam irgendwo aufspüren muss.

Fachübergreifende Bedeutung:

Ein Krankheitsbild, das viele ungelöste Fälle der Diagnostik endlich ursächlich aufklärt, stellt eine solche Revolution dar. Die neue Diagnose des Vitamin-D-Mangels und der komplexen hormonellen Störung des gesamten Körpers ist ein Phänomen, das man in jeder Arztpraxis erkennen und beweisen kann. Alle Fachgruppen sind betroffen. Andererseits kann man jahrelang ungestraft darüber hinweg sehen.

Beim aufmerksamen Lesen des Buches über die Erfolge der Vitamin-D-Therapie wird jeder erkennen können, dass auch die eigene Befindlichkeit in den wechselnden Jahreszeiten auch seine Ursache hat. Urlaub und Sonnenschein steigern die Stimmung, trübe Monate wie Januar und Februar ziehen das Befinden herunter. Dieses nebulöse Phänomen kann jetzt über die Messung des Vitamin -D-Spiegels wissenschaftlich erschlossen werden. Mit der fachkundigen Korrektur des Vitamin-D-Spiegels können wir selbst bestimmen, in welcher jahreszeitlichen Stimmung wir leben wollen.

Die sonnige Laune der tropischen Palmeninsel ist immerhin eine mehrstündige Flugreise entfernt. Der "hormonelle Sprung" auf das tropische Niveau des Vitamin-D-Spiegels im eigenen Körper kostet uns ganze 6 Euro. Das nämlich sind die Kosten mit denen man die Korrektur des Vitamin D-Spiegels von einem Nordpol-Niveau auf einen Karibik-Level steigert.

Zugleich lassen wir mit einem "Flug" in ein wiederhergestelltes und funktionierendes Vitamin D-Hormonsystem zahlreiche Probleme hinter uns:

  • Unfruchtbarkeit
  • embryonale Missbildungen
  • Osteoporose
  • Krebsrisiko

So viele Effekte gleichzeitig?

Während andere Therapien sich mit Nebenwirkungen herumschlagen, bringt das vom Körper bereits erwartete Vitamin D die Zellregulation wieder in ihre naturbestimmte Ordnung. Zum Vergleich: Welche Wirkungen könnten wir wohl beschreiben, wen wir einem Verdurstenden den Wassermangel ausgleichen?

  • verbesserte Kreislaufsituation
  • verbesserte Denkleistung
  • gesteigerte Kraft
  • verbessertes Sprechen, Schlucken und vieles mehr...

Hier ist es verständlich, dass das Ende der Durststrecke vieles gleichzeitig bessert. Dabei ist der Vergleich von Wasser und Sonnenlicht gar nicht so weit hergeholt. Was jede Pflanze benötigt, um zur Blüte zu gelangen ist Wasser und Sonnenlicht. Bei der Analyse Gesundheit des Menschen hat man uns den Glauben vermittelt, dass wir ganz ohne Sonnenlicht völlig gesund bleiben könnten - ein folgenschwerer Irrtum! Die Folge ist  die Zunahme von Krebskrankheiten.

Neue Leitsätze?

Eine Revolution in der Wissenschaft ist von einem "Paradigmenwechsel" begleitet. Wir müssen prüfen, ob es im Falle von Vitamin D einen Wandel der Leitsätze der Medizin geben muss? Ich plädiere dafür. In der bisher die praktizierten Medizin wird der "Blutdruck" mit Blutdrucksenkern, der "chronische bakterielle Infekt" mit Antibiotika und die "Herzschwäche" mit Diuretika behandelt werden. Das Schema ist orientiert sich am Organ, was auch nicht falsch ist, doch es ist unvollkommen in der Wahrnehmung der therapeutischen Möglichkeiten.

Hinter allen genannten Erkrankungen kann man auch die Ursache suchen, warum es dazu gekommen ist. Die Zeitalter der grassierenden "idiopathischen Krankheiten" geht zu Ende. Es ist eine verschlossen Tür der Medizin gewesen, die Ursachen der meisten Krankheiten als "idiopathisch" - das heisst "individuell gegeben" zu bezeichnen.

Mit der Entdeckung der "höher" liegenden hormonellen, endokrinologischen Ebene eröffnet sich nun eine neue biologische Erklärung und auch die passende Gegenstrategie. Falls sich ein Vitamin-D-Mangel bestätigt, und das ist bei Senioren zu 96 % der Fall (Literatur s.u.), dann muss auch dieses Organisationsverschulden der Medizin behoben werden. Gerade in der ambulanten Medizin, wo sich ein "chronisches Organversagen" schon Monate vorher abzeichnet, gibt es jetzt eine neuen Lösungsweg.

Von der Meta-Ebene der Medizin, der hormonellen Steuerung her kann in solchen  Fällen ergänzend versucht werden, die Krankheit zu beheben. Diese neue ursächliche Therapie mit Vitamin D ist biologisch, untoxisch, unkompliziert und preiswert.

Fazit:

Das sind die Waffen dieser sanften Vitamin-D-Revolution:

  1. die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels und
  2. die berechnete Auffüllung des Vitamin-D-Speichers

mit einer kalkulierten Dosis von Vitamin D (im Buch Seiten 78 ff)

Das sind neuen Leitsätze dieser Medizin:

  1. Die primäre therapeutische Einflussnahme auf Krankheiten sollte über die "hormonelle Meta-Ebene" mit Vitamin D versucht werden, wenn ein Mangel vorliegt.
  2. Falls nach erfolgter Vitamin D-Normalisierung keine Besserung eintritt, beginnt sekundär das bekannte "organbezogene" Schema.
     

Ihr Dr. med. Raimund von Helden

Institut VitaminDelta


Neueste Literaturempfehlung:

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Auch das Ärzteblatt hat den grassierenden Vitamin-D-Mangel entdeckt.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/118937

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Auch der "Hausarzt" schreibt vom Vitamin-D-Mangel.

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Auch diese iPhone-App oder iPod- App aus den USA berichtet vom Vitamin-D-Mangel. Wie Sie erkennen können, ist alles in Englisch geschrieben und gesprochen. Lesen Sie die englischen Texte (gratis) und Sie finden den Grund, warum das Vielseitigste all unserer Hormone so ein trauriges Schattendasein geführt hat.

Tipp der Redaktion:

Sie müssen keinesfalls im Besitz eines iPhone im Wert von über 600 € sein, um die abgebildete kostenlose VITAMIN-D-App zu laden und zu lesen. Es genügt völlig, wenn Sie ein iPod touch wie abgebildet haben. Der Vorteil: ein solches Gerät braucht keine SIM-Karte und verursacht daher auch keine Online-Gebühren. Es wird wie ein Laptop im hauseigenen WIFI -WLAN betrieben. Mehr Informationen erhalten Sie durch eine Klick ins Bild. Dort lesen Sie auch die besten Gebrauchtmarktpreise.

 

EHEC - ein Fall für Vitamin D

Lennestadt, den 1. Juni 2011

Institut VitaminDelta.de

Liebe Leser,

es ist bestürzend, dass derzeit so viele Menschen an einer EHEC-Infektion erkrankt sind. Für die meisten ist es vermutlich die schwerste Krise ihrer Gesundheit. Derzeit haben über 300 Menschen in Deutschland ihre Nierenfunktion durch das HUS (hämolytisch-urämisches Syndrom) verloren und die Zahlen steigen. Die Schwere der Erkrankung mit Blutverlusten und Ausfall der Nierenfunktion ruft nach medizinischen Lösungen.

Angesichts der großen Verbreitung der Infektion ist die Zahl der mit dem Erreger in Kontakt geratenen Menschen vermutlich über 1000-mal so hoch. Die entscheidende Frage ist, woraus sich die Anfälligkeit für diese Erkrankung ergibt und wie man sie beheben kann. 

Ob die Vermeidung von Gurken und Tomaten das Problem in den Griff bekommt muß bezweifelt werden. Vor dem Ausbruch der jetzigen Seuche waren in Deutschland vor allem Kinder betroffen. Dabei hatte sich Milch als das häufigste Medium erwiesen. Alle unsere Nahrungsmittel kommen als potentieller Überträger in Frage.

Auch die Verbreitung von Mensch zu Mensch ist angesichts einer sehr geringen Infektionsdosis von weniger als 100 Bakterien vom Typ EHEC ein möglicher Übertragungsweg. Die Inkubationszeit von 2 bis 10 Tagen erschwert es, die Ursachenquelle rasch zurück zu verfolgen. Auch finden in dieser unauffälligen Inkubationszeit möglicherweise schon familiäre Übertagungen statt.

Was könnte uns vor einem EHEC-Drama schützen?

Wie könnte eine Prophylaxe für die Gesamtbevölkerung aussehen?

Lesen Sie den Artikel:

EHEC und HUS:
Vitamin D-Mangel als  Ursache und therapeutischer Ansatzpunkt

Verantwortlich: Raimund von Helden,

Institut VitaminDelta.de, Lennestadt

Unter Mitwirkung von :

Uwe Gröber, Akademie & Zentrum für Mikronährstoffmedizin, Essen

William Grant, Sunarc.org Institute, San Francisco, USA


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VitaminD-Cathelicidin-Antibiotikum

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Eine alternative Gedankenführung:

Wissenschaftliches Denken lebt davon, dass mehrere Hypothesen um die Anerkennung konkurrieren. Gestatten Sie mir daher im Namen der wissenschaftlichen Freiheit eine Hypothese vorzustellen, die ich für tragfähig halte, weil sie sich auf nachprüfbare biochemische Fakten stützt.

Der Angriff durch Viren, Bakterien und Pilze ist doch unser biologischer Alltag seit Millionen von Jahren. Die Frage nach dem ursächlichen Keim (EHEC) und seiner Herkunft muß endlich durch die Frage nach der uns angeborenen Abwehr dieser Keime ergänzt werden. Wenn es gelingt, die Schwachstelle in unserem Immunsystem zu erkennen, dann können wir uns selbst schützen.

Die Hypothese:

Bei etwa 20 % der Menschen mit einem Mangel an Vitamin D wird kein Cathelicidin (C) mehr erzeugt, ein Eiweißstoff zur "endogen-antibiotischen" Bakterienabwehr.

Die schwer EHEC-Erkrankten sind anfällig geworden, weil sie einen starken Mangel am "Sonnenvitamin" D haben und in der Folge auch kein Cathelicidin mehr gebildet haben.

Info: Was ist Cathelicidin?

"Cathelicidin", auch "LL-37" genannt ist ein "Antimikobielles Peptid (AMP) oder "Defensin". Proteine dieses Typs sorgen dafür, dass wir von den Bakterien-"Rasen" auf Haut oder Darm nicht angegriffen werden. Beim Tod eines Menschen gehen diese Bakterien sofort zur Zerstörung des Körpers über, weil diese Abwehr zusammenbricht. Fällt Cathelicidin aus, so resultieren die verschiedensten Krankheiten, beispielsweise die Darmkrankheit "Morbus Crohn".

Überprüfung der Hypothese:

Mit der Messung des 25-OH-Vitamin-D-Spiegels bei den Erkrankten kann dieser Hypothese auf einfachste Weise nachgegangen werden. Durch Vitamin D-Versorgung von Risikogruppen (Krankenschwestern und Pfleger) könnte der Nutzen weiter bestätigt werden.

Erkrankte sollten auf Ihren "C"-Spiegel hin getestet werden. Möglicherweise kann durch Gabe von Vitamin D  mit mindestens 300 000 Einheiten das C-System wieder in Gang gebracht werden.

Die Gabe von 300.000 Einheiten Vitamin D an Intensivpatienten ist  unabhänggig von der EHEC-Thematik bereits jetzt schon Gegenstand einer Studie von Prof. Harald Dobnig.

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Was leistet diese Hypothese?

Sieliefert eine wissenschaftlich nachprüfbare Theorie, die mehrere Fragen logisch beantwortet.:

  • warum es uns in Deutschland trifft

  • wer wahrscheinlich erkrankt

  • warum der Infekt so viele potentiell Infizierte unbeschadet läßt

  • wir wie uns persönlich schützen können

  • welche einfache Therapie den Betroffenen helfen könnte


Der wissenschaftliche Hintergrund:

Der menschliche Körper ist im gesunden Zustand in der Lage antibiotisch wirksame Proteine aus der Gruppe der Defensine zu produzieren. Ein Schlüssel-Protein ist hierbei das Cathelicidin. Die Produktion dieses Proteins ist jedoch bei einem Vitamin D-Mangel gestört.

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Daa könnte die biochemisch erklären warum im Winter und bei Sonnenvermeidern bakterielle Infekte vermehrt auftreten. Umgekehrt können durch Sonnenbestrahlung chronische Infekte ausheilen. Das ist das Prinzip der Lungenheilstätte in den Alpen: hohe UVB-Einstrahlung stellt das Vitamin-D-Hormonsystem wieder her und über Cathelicidin werden sogar die Tuberkulose-Bakterien zerstört.

Wer vom körpereigenen Antibiotikum "C" noch nichts gehört hat, kann sich über den allgegenwärtigen Nutzen dieses Proteins selbst einen Überblick verschaffen.

Nachweise, die Sie prüfen können:

In der frei zugänglichen Datenbank pubmed.gov können Sie mit den Begriffen "cathelicidin and vitamin d" suchen und erhalten über 100 Publikationen über den engen Zusammenhang von Vitamin D und unserem natürlichen Abwehrstoff gegen Bakterien. So konnte man einen statistischer Zusammenhang zwischen dem schlechten Vitamin-D-Gehalt im Nabelschnur-Blut und der fehlenden Produktion von Cathelicidin und Infekten feststellen (PMID: 21470993).

Während eine schwere Erkrankung durch einen Ausfall des körpereigenen "steroidalen" Cortison (Morbus Addison) in den Lehrbüchern der Medizin fest verwurzelt ist, ist die tiefgreifende Störung des ebenfalls "steroidalen" Calcitriol-Hormonsystems in seiner Tragweite weitgehend unbekannt. Das ist um so verwunderlicher, als ein Mangel an Vitamin D von jedem Arzt täglich diagnostiziert werden müßte, während ein Mangel an Cortison eine absolute Rarität ist.

Wie groß ist das Risiko für die Bevölkerung?

Es befinden sich große Anteile der Bevölkerung (über 50%) in einem schweren Vitamin D-Mangel. Den eigenen Vitamin -D-Spiegel können Sie online abschätzen. Auch das Robert-Koch-Institut weist selbst auf den landesweiten Mangel hin, leider ohne einen Aktionsplan zu entwickeln..

Etwa 20 % dieser Menschen im Vitamin -D-Mangel haben keine ausreichende Cathelicidin-Produktion mehr und sind daher sehr anfällig für banale Keime. Das stellt die Grafik mit der Punktwolke dar.

Es ist daher nicht verwunderlich, wenn bei einigen Mensche im Vitamin -D-Mangel das körpereigene Abwehrsystem in der Abwehr der EHEC-Keine versagt. Über die Ursachen des Vitaminmangels informiert ein Selbsttest.

Wirkt Cathelicidin (CC) gegen EHEC?

Ja! Bereits 3 wissenschaftliche Artikel zeigen den Zusammenhang von EHEC und Cathelicidin auf. Einer davon (PMID:15814717) ist sogar in der englischen Vollversion frei zugänglich. Dort ist dieser Satz zu lesen:

For example, human cathelicidin in gastric juice of Helicobacter pylori-infected individuals reached concentrations up to 15 µM, yet effectively killed H. pylori in vitro at ∼10-fold lower concentrations.

Das heißt frei übersetzt, dass Cathelicidin (CC) im Magensaft gegen den Helicobacter-Keim schützt, der ein Verursacher von Magengeschwüren ist. Dabei ist dieser körpereigene Stoff "CC" so effizient, dass er noch in 10-facher Verdünnung seine Aufgabe erfüllen kann: Bakterien zerstören. So ist auf experimenteller Ebene die extreme Effizienz dieses C-Systems nachgewiesen.

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So bestätigt sich der gedankliche Ansatz dieser Hypothese, dass Menschen mit einem ausgeprägten Mangel an Vitamin D zu den vorrangigen Opfern des EHEC-Keimes werden. Rächt es sich, dass  man den Mangel am Sonnenvitamin D so sträflich verschwiegen hat?

Die Focussierung des Interesses auf einen synthetischen Antikörper (Eculizumab), bei dem die Produktion einer einzigen Flasche über 2000 € kostet, ruft nach einer natürlichen Alternative. So geht es bei der Vitamin- D-Hypothese um die Besinnung auf eine natürliche Prävention und natürliche Therapie durch Verständnis des natürlichen Schutzsystems unseres Körpers.

Fazit aus der Kenntnis des Cathelicidin -Systems:

  • Es gibt klare experimentelle und klinische, spezielle und allgemeine Belege dafür, dass ein starker Mangel an Vitamin D die EHEC-Erkrankung begünstigt.
  • Bereits an EHEC oder HUS Erkrankte bedürfen der Messung des Vitamin D-Spiegels und einer Vitamin -D-Setup Therapie um die körpereigenen Abwehrkräfte zu optimieren
  • Zum Schutz der Bevölkerung und zur Eingrenzung der Epidemie sollte eine landesweite Versorgung mit Vitamin D geplant werden.

Die Diagnose und Therapie des Vitamin-D-Mangels

In Deutschland sind Millionen von Menschen dauerhaft im Zustand des Vitamin-D-Mangels. Dies ist die Folge einer Reihe von Fehlinformationen. Die Hintergründe und versteckten Auswege können Sie in meinen eBooks nachlesen. Die Schwierigkeit besteht vor allem darin, in punkto Behandlung zu verstehen, dass es mit ein paar Vitamin D-1000 Tabletten aus dem Supermarkt nicht getan ist. Um den Vitamin D-Spiegel vom Hamburg-Niveau auf ein Malaga-Niveau zu bekommen, sind im Normalfall 300.000 Einheiten Vitamin D (Kosten 6 €) erforderlich. Vor dem Einsatz dieser Vitamin-D-Setup Therapie sollte man sich genau darüber informieren.

Hier geht es zum Informationspaket Vitamin D

Institut VitaminDelta.de

Ihr Dr. med. Raimund von Helden

Allgemeinarzt - Diabetologe - Vitamin-D-Research-Group


 

Quellenverzeichnis: Pubmed

1. Vitamin D induction of the human antimicrobial Peptide cathelicidin in the urinary bladder.
  Hertting O, Holm Å, Lüthje P, Brauner H, Dyrdak R, Jonasson AF, Wiklund P, Chromek M, Brauner A.
  PLoS One. 2010 Dec 14;5(12):e15580.
  PMID: 21179490 [PubMed - indexed for MEDLINE] Free PMC Article
  Free full text Related citations
2. Vitamin D induces innate antibacterial responses in human trophoblasts via an intracrine pathway.
  Liu N, Kaplan AT, Low J, Nguyen L, Liu GY, Equils O, Hewison M.
  Biol Reprod. 2009 Mar;80(3):398-406. Epub 2008 Nov 12.
  PMID: 19005165 [PubMed - indexed for MEDLINE] Free PMC Article
  Free full text Related citations
3. Genome-wide transposon mutagenesis identifies a role for host neuroendocrine stress hormones in regulating the expression of virulence genes in Salmonella.
  Spencer H, Karavolos MH, Bulmer DM, Aldridge P, Chhabra SR, Winzer K, Williams P, Khan CM.
  J Bacteriol. 2010 Feb;192(3):714-24. Epub 2009 Nov 20.
  PMID: 19933366 [PubMed - indexed for MEDLINE] Free PMC Article
  Free full text Related citations
4. Cathelicidin mediates innate intestinal defense against colonization with epithelial adherent bacterial pathogens.
  Iimura M, Gallo RL, Hase K, Miyamoto Y, Eckmann L, Kagnoff MF.
  J Immunol. 2005 Apr 15;174(8):4901-7.
  PMID: 15814717 [PubMed - indexed for MEDLINE] Free Article
  Related citations
5. Factors affecting the antimicrobial activity of ovine-derived cathelicidins against E. coli 0157:H7.
  Anderson RC, Yu PL.
  Int J Antimicrob Agents. 2005 Mar;25(3):205-10. Epub 2005 Jan 20.
  PMID: 15737513 [PubMed - indexed for MEDLINE]
  Related citations
6. Structure and organization of the human antimicrobial peptide LL-37 in phospholipid membranes: relevance to the molecular basis for its non-cell-selective activity.
  Oren Z, Lerman JC, Gudmundsson GH, Agerberth B, Shai Y.
  Biochem J. 1999 Aug 1;341 ( Pt 3):501-13.
  PMID: 10417311 [PubMed - indexed for MEDLINE] Free PMC Article
  Free full text Related citations

 

Die größte medizinische Datenbank:

Datenbank-Zugang Robert Koch-Institut: SurvStat

  • www3.rki.de/SurvStat, Datenstand: <22.06.2011>

Ein umfangreiches Verzeichnis über Cathelicidin-Wirkungen:

Datenbank für Vitamin D

Dosieranleitungund Leitfaden Vitamin D

Wer auf den neu entdeckten Nutzen der Hormonvorstufe Vitamin D im therapeutischen Einsatz nicht verzichten will, dem stehen die Schriften vom Projekt VitaminDelta zur Verfügung.

als Download im Shop-Bereich: Vitamin-D-Lehrgang:

und als Taschenbuch: "Gesund in 7 Tagen".

 

Jod und Vitamin D gegen Atom-GAU

Lennestadt, den 14. März 2011

Das Erbeben der Stärke 9,0 in Japan und der nachfolgende Tsunami vom 11. März haben unsägliches Leid über die Menschen in Japan gebracht. Diesen obdachlosen, verletzten und traumatisierten Menschen gilt unser Mitgefühl. Doch die Katastrophe ist noch nicht zum Stillstand gekommen.

Die ganze Welt blickt derzeit nach Fukushima in Japan: Werden die Techniker vor Ort es in den nächsten Tagen und Wochen schaffen einen nuklearen Brand mit einer Verseuchung im globalen Stil zu verhindern? Immerhin sind bei 6 Reaktoren die Kühlsysteme ausgefallen, zwei sind vermutlich in einen Kernschmelze übergegangen und wir haben schon verschiedene Explosionen im TV gesehen. Eine massive Hilfe ist derzeit schon wegen der zerstörten Straßen nicht in Sicht.

So ist es keineswegs zu früh, danach zu fragen, was Ärzte dieser biologischen Katastrophe entgegen setzen können.

 

Weiterlesen...
 

Pilger auf dem Jacobsweg verbessern ihr medizinisches Schicksal

„Welcher Lebensstil nutzt in optimaler Weise das natürliche Schutzsystem des Vitamin D?“

„Wie muss ich mich verhalten, damit der Organismus ideale Voraussetzungen erhält, um die Aufgaben der Abwehr von Allergien, Infekten, Autoimmun-Krankheiten und Krebs erfüllen zu können?“

Jakobsweg-VitaminD-Protectosteron-gegen-Krebs-1 Jakobsweg-VitaminD-Protectosteron-gegen-Krebs-1

Die Antwort lautet: "Der Weg ist das Ziel." Wer pilgert, der aktiviert sein Schutzsystem gegen Krebs und andere Krankheiten.

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