Viele Ärzte beklagen sich zu Recht:
Wir Ärzte werden regelmäßig mit neuen Medikamenten konfrontiert, die angeblich einen sensationellen Nutzen haben. Angeblich werden Leben gerettet und angeblich "tausende von Todesfällen" verhindern.
Diese hochgejubelten Sensations-Medikamente verschwinden dann oft schon nach einem Jahr in der Versenkung. Nach einigen Jahrzehnten im Beruf hat man gelernt, diese verzerrten Darstellungen zu durchschauen. Die bekannt hohen Preise von 150 bis über 1000 Euro pro Packung für kann man nur als "Apothekenpreise" bezeichnen.
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Die Krankenkassen beanstanden viele Rezepte, die von Ärzten ausgegeben werden. Das Ergebnis ist dann, dass der Arzt der Krankenkasse den "Schaden" durch Honorarabzug bezahlen muss. Vitamin D gehört jedoch nicht zu den beanstandeten Arzneien. Die Anwendung ohne Anwendungszulassung "off-label-use" wird bei Vitamin D praktisch nicht beobachtet.